/ Software-Lexikon
ERP-Integration
Die Anbindung von Shops, Portalen und Fachanwendungen an das zentrale ERP-System — damit Daten nur einmal gepflegt werden.
ERP-Integration bezeichnet die Anbindung weiterer Systeme — Online-Shop, Kundenportal, Lagerverwaltung, Fachanwendungen — an das zentrale ERP-System (Enterprise Resource Planning), in dem Stammdaten, Aufträge und Buchhaltung zusammenlaufen. Ziel ist ein durchgängiger Datenfluss ohne Doppeleingaben.
Die technische Herausforderung liegt selten im Datentransport, sondern in der Abbildungslogik: Artikelvarianten, Preislisten, Rabattstaffeln und Statusmodelle sind in jedem ERP anders modelliert. Eine belastbare Integration definiert für jedes Feld, welches System führend ist und wie Konflikte aufgelöst werden.
Bei älteren oder stark angepassten ERP-Systemen fehlen oft moderne Schnittstellen. Dann verbinden Middleware-Schichten oder maßgeschneiderte Konnektoren das Alt-ERP mit der neuen Systemwelt — ein klassischer Fall für Individualentwicklung.
Für den Mittelstand heißt das
Rechnen Sie den Nutzen konkret: Jede manuelle Doppeleingabe kostet Zeit und produziert Fehler, die im Zweifel beim Kunden landen. Eine Integration, die drei Stunden tägliche Pflegearbeit eliminiert, hat ihren Preis oft im ersten Jahr wieder eingespielt.