/ Preise  ·  Individualsoftware

Was kostet Individualsoftware?

Individualsoftware von NOVU beginnt bei 15.000 €. Ein kleines Fachsystem oder MVP liegt in der Regel zwischen 15.000 und 35.000 €, ein mittleres Fachsystem mit Schnittstellen und Datenmigration zwischen 35.000 und 80.000 €, eine mandantenfähige Plattform bei 80.000 € aufwärts. Verbindlich wird der Preis erst nach dem kostenlosen Pre-Assessment — dann allerdings als Festpreis und nicht als Schätzung.

Die Spannen auf dieser Seite sind Orientierungswerte, keine Preisliste. Sie sollen Ihnen die Größenordnung geben, bevor Sie mit uns sprechen — damit Sie einschätzen können, ob Ihr Budget und Ihr Vorhaben überhaupt zusammenpassen.

Annahmequote
< 30 %Annahmequote
Festpreis
100 %Festpreis
Antwortzeit
24 hAntwortzeit

/ Drei Projektgrößen

Wo Ihr Vorhaben ungefähr landet.

Die Zuschnitte unterscheiden sich weniger in der Anzahl der Bildschirmmasken als in der Anzahl der Systeme, Rollen und Datenquellen, die zusammenspielen müssen. Alle drei laufen bei uns zum Festpreis.

  • Kleines Fachsystem / MVP

    15.000–35.000 €

    / Typische Dauer: 6–10 Wochen

    Ein Prozess, ein System, klar abgegrenzt.

    • Ein abgelöster Excel- oder Zettel-Prozess
    • Kundenportal mit klar umrissenem Funktionsumfang
    • Eine Nutzergruppe, wenige Rollen
    • Keine oder eine dokumentierte Schnittstelle
  • Mittleres Fachsystem

    35.000–80.000 €

    / Typische Dauer: 3–5 Monate

    Mehrere Module, die zusammen einen Bereich abdecken.

    • Mehrere Fachmodule in einem System
    • Anbindung an ERP oder Fremdsysteme
    • Datenmigration aus dem Altsystem
    • Mehrere Rollen mit unterschiedlichen Rechten
  • Plattform / Multi-Tenant-System

    ab 80.000 €

    / Typische Dauer: ab 5 Monaten

    Ein System, das mehrere Organisationen tragen muss.

    • Mandantenfähigkeit mit getrennten Datenräumen
    • Feingranulare Rollen und Rechte
    • Mehrere Nutzergruppen: intern, Kunden, Partner
    • Betriebs- und Sicherheitskonzept von Beginn an

Unterhalb von 15.000 € fangen wir nicht an. Analyse, Architektur, Tests, Dokumentation und Übergabe fallen auch bei einem kleinen System an — darunter geht die Rechnung für keine der beiden Seiten auf.

Wenn Sie zuerst klären wollen, ob Eigenbau überhaupt der richtige Weg ist: Individualsoftware — Definition und Abgrenzung zur Standardsoftware im Lexikon.

/ Was den Preis treibt

Fünf Faktoren entscheiden, wo in der Spanne Sie landen.

  1. 01

    Schnittstellen

    Nicht die Anzahl zählt, sondern die Qualität der Gegenstelle. Eine dokumentierte, moderne API einer Fremdsoftware anzubinden kostet wenig. Ein Altsystem ohne Dokumentation, bei dem erst per Reverse Engineering geklärt werden muss, was ein Feld bedeutet, kostet ein Vielfaches.

  2. 02

    Datenmigration

    Der Aufwand hängt weniger an der Datenmenge als an der Datenqualität: Dubletten, historisch gewachsene Freitextfelder, drei Schreibweisen für denselben Kunden. Wie eine Datenmigration abläuft, erklären wir im Lexikon — der Bereinigungsaufwand ist regelmäßig der unterschätzte Posten.

  3. 03

    Nutzerrollen und Rechte

    Ein System für eine Abteilung ist überschaubar. Jede weitere Rolle bringt eigene Ansichten, eigene Berechtigungen und vor allem eigene Testfälle mit sich. Sobald Kunden oder Partner von außen zugreifen, kommt die Trennung der Datenräume dazu.

  4. 04

    Compliance-Anforderungen

    DSGVO-konforme Verarbeitung und ein Auftragsverarbeitungsvertrag gehören bei uns zum Standard. Aufwand entsteht dort, wo Revisionssicherheit, Protokollpflichten, Barrierefreiheit nach BFSG oder branchenspezifische Nachweise gefordert sind — jede dieser Anforderungen wird zu Architektur, nicht zu einer Checkbox.

  5. 05

    Zustand des Altsystems

    Ein neues System auf der grünen Wiese ist günstiger als eine Ablösung im laufenden Betrieb. Wenn parallel weitergearbeitet werden muss, brauchen Sie Synchronisation, einen Rückfallpfad und eine schrittweise Umschaltung — ein Legacy-System ohne Big Bang ablösen beschreibt dieses Vorgehen im Detail.

/ Warum Festpreis

Ein Stundensatz sagt Ihnen nichts über den Endpreis.

Wer nach Aufwand abrechnet, verkauft Ihnen Zeit und behält das Schätzrisiko nicht. Verschätzt sich der Anbieter, wächst Ihre Rechnung; ein niedriger Stundensatz sagt deshalb nichts darüber aus, was das Projekt am Ende kostet.

Ein Festpreis dreht diese Verteilung um: Der vereinbarte Umfang hat einen Preis, und wenn wir uns darin verschätzen, ist das unser Problem. Das funktioniert nur, wenn vorher gerechnet wurde. Deshalb steht bei uns das Pre-Assessment vor jeder Zusage — und deshalb lehnen wir Anfragen ab, bei denen die ehrliche Schätzbreite zu groß für einen Festpreis ist. Dann schneiden wir das Vorhaben in Phasen, jede mit eigenem Festpreis, statt eine Zahl zu nennen, die niemand halten kann.

/ Keine versteckten Posten

Was im Preis nicht versteckt ist.

  • Code-Eigentum

    Repository, Dokumentation und alle Rechte gehen vollständig an Sie über — auch dann, wenn die Zusammenarbeit endet. Ein anderes Team kann Ihr System weiterentwickeln, ohne uns zu fragen.

  • Keine Lizenzbindung

    Für Ihre eigene Software zahlen Sie keine Nutzungsgebühr. Es gibt keine Staffel nach Nutzerzahl und keinen Aufpreis, wenn Ihr Team wächst.

  • Hosting und Betrieb transparent

    Hosting in Deutschland und der EU, AVV inklusive. Die laufenden Infrastrukturkosten weisen wir im Angebot getrennt aus, damit Sie sehen, was einmalige Entwicklung kostet und was monatlicher Betrieb.

  • Keine Nachforderung ohne Ihre Freigabe

    Verschätzen wir uns im vereinbarten Umfang, tragen wir das. Ändern Sie den Umfang, kalkulieren wir den Änderungswunsch separat — und Sie entscheiden vor der Umsetzung.

Wartung und SLA nach dem Go-live

Betrieb und Weiterentwicklung laufen über einen eigenen Vertrag. Zur Orientierung: Branchenüblich wird der jährliche Wartungsaufwand als Anteil der Projektsumme kalkuliert, typischerweise zwischen 10 und 20 Prozent. Wo Sie in dieser Spanne liegen, hängt vor allem an den zugesagten Reaktions- und Wiederherstellungszeiten. Das ist eine Einordnung, keine Festzusage — Ihren SLA kalkulieren wir, wenn der Umfang des Systems feststeht.

Was in einem Wartungsvertrag mit SLA geregelt wird · Betrieb und Weiterentwicklung nach dem Go-live

/ Vom Richtwert zur verbindlichen Zahl

So entsteht Ihr Festpreis.

  • 100 % Festpreis — Abweichungen tragen wir.
  • Code-Eigentum geht vollständig an Sie über.
  • Hosting in Deutschland/EU, AVV inklusive.
  1. Anfrage

    Sie beschreiben Ihr Problem — formlos, per Formular oder Telefon. Antwort in 24 Stunden.

  2. Pre-Assessment

    30 Minuten, kostenlos: Wir prüfen Machbarkeit, Risiken und ob wir die Richtigen sind.

  3. Festpreis-Angebot

    Innerhalb von 5 Werktagen: Umfang, Preis, Termin — schriftlich und verbindlich.

  4. Umsetzung

    Wöchentlicher Demo-Stand statt Statusfolien. Abweichungen gehen auf uns.

Was in dieser Zeit entsteht und wie wir dabei arbeiten, steht unter Individualsoftware-Entwicklung bei NOVU.

/ Häufige Fragen zum Preis

Die Einwände, die im Erstgespräch ohnehin kommen.

Warum nennen Sie keine Fixpreise pro Modul?
Weil derselbe Modulname in zwei Unternehmen zwei verschiedene Systeme bedeutet. Ein Kundenportal ist einmal eine Statusabfrage hinter einem Login und einmal ein Selfservice mit Vertragsänderung, Dokumentenarchiv und ERP-Anbindung. Ein Preis pro Modul wäre deshalb entweder für Sie zu teuer oder für uns nicht zu halten. Wir kalkulieren nach dem Pre-Assessment einen Festpreis für Ihren konkreten Umfang.
Was passiert, wenn sich Anforderungen während des Projekts ändern?
Zwei Fälle, sauber getrennt. Verschätzen wir uns innerhalb des vereinbarten Umfangs, geht das zu unseren Lasten und der Preis bleibt stehen. Ändern Sie den Umfang, kalkulieren wir den Änderungswunsch separat und Sie entscheiden vor der Umsetzung, ob er Ihnen das wert ist. Eine Nachforderung, die Sie nicht vorher freigegeben haben, gibt es nicht.
Ist ein günstigerer Anbieter nicht die bessere Wahl?
Manchmal ja. Wenn ein Standardprodukt Ihren Prozess abdeckt, ist es fast immer günstiger als eine Eigenentwicklung — und wir sagen Ihnen das im Pre-Assessment, statt ein Projekt zu verkaufen. Teuer wird der günstige Weg dort, wo der Angebotspreis nur der Einstieg ist: unklarer Umfang, Nachträge, ein System, das nach zwei Jahren niemand mehr weiterentwickeln kann. Vergleichen Sie deshalb nicht die Angebotssumme, sondern die Gesamtkosten über fünf Jahre inklusive Betrieb, Wartung und späterer Ablösung.
Was kostet die Wartung nach dem Go-live?
Wartung und Support laufen über einen eigenen Vertrag nach dem Go-live. Als Orientierung liegt der jährliche Aufwand branchenüblich bei 10 bis 20 Prozent der Projektsumme. Wo Sie in dieser Spanne landen, hängt vor allem an den zugesagten Reaktionszeiten und daran, ob wir nur Störungen beheben oder das System auch weiterentwickeln. Verbindlich wird auch dieser Preis erst, wenn der Umfang steht.
Warum beginnen Ihre Projekte erst bei 15.000 Euro?
Weil der feste Anteil eines Projekts unterhalb dieser Grenze das Budget auffrisst: Analyse, Architektur, Tests, Dokumentation und Übergabe fallen auch bei einem kleinen System an. Für kleinere Vorhaben sind wir der falsche Anbieter. Das sagen wir im Erstgespräch, statt ein Projekt anzunehmen, das für beide Seiten nicht aufgeht.
Wann kenne ich den verbindlichen Preis?
Auf Ihre Anfrage antworten wir innerhalb von 24 Stunden. Danach folgt das kostenlose Pre-Assessment über 30 Minuten. Innerhalb von 5 Werktagen erhalten Sie ein schriftliches Festpreis-Angebot mit Umfang, Preis und Termin. Erst dieses Angebot ist verbindlich — die Spannen auf dieser Seite sind Orientierungswerte.

/ Nächster Schritt

Beschreiben Sie Ihr Vorhaben. Wir sagen Ihnen die Spanne — und danach den Preis.

Im Pre-Assessment ordnen wir Ihr Vorhaben in eine der drei Größen ein, benennen die Faktoren, die es teurer oder günstiger machen, und sagen ehrlich, wenn ein Standardprodukt für Sie die bessere Wahl ist. Danach folgt das schriftliche Festpreis-Angebot.

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