/ Software-Lexikon
Werkstattsoftware
Software für Kfz-Betriebe: Auftragsannahme, Terminplanung, Teile, Rechnungen — und die Frage, was neben dem DMS noch fehlt.
Werkstattsoftware organisiert die Abläufe im Kfz-Betrieb: Annahme und Planung von Werkstattaufträgen, Terminverwaltung, Zugriff auf Teilekataloge und Arbeitswerte, Rechnungsstellung und Kundenhistorie. In markengebundenen Betrieben ist sie oft Teil des Dealer-Management-Systems, freie Werkstätten setzen auf eigenständige Lösungen.
Der Markt reicht von etablierten Branchenpaketen bis zu Cloud-Angeboten; auch Open-Source-Ansätze existieren, decken den deutschen Rechtsrahmen (GoBD, Rechnungsanforderungen, DSGVO) aber selten vollständig ab — der vermeintlich kostenlose Weg wird dann in Eigenleistung bezahlt.
Die eigentliche Digitalisierungslücke liegt meist vor und nach dem Werkstattauftrag: Online-Terminbuchung durch den Kunden, automatische Statusinformation („Ihr Fahrzeug ist fertig“), digitale Annahme mit Foto-Dokumentation. Genau diese kundenseitigen Prozesse entscheiden zunehmend über Auslastung und Bewertungen.
Für den Mittelstand heißt das
Bewerten Sie Werkstattsoftware nicht nur nach der internen Funktionsliste, sondern nach der Kundenschnittstelle: Können Ihre Kunden online Termine buchen und erhalten sie automatische Updates? Diese Funktionen lassen sich auch als schlanke Web-Anwendung neben einer bestehenden Lösung ergänzen.