Die Bänder
- Fachsystem mit klar umrissenem Umfang
- 25.000 – 45.000 €
- Plattform oder Fachsystem mit Integrationen
- 45.000 – 120.000 €
- Mehrjährige Plattform
- ab 120.000 €
- App für iOS und Android
- 18.000 – 60.000 €
- Produktkonfigurator
- 15.000 – 50.000 €
- Onlineshop mit Warenwirtschaftsanbindung
- 12.000 – 45.000 €
Die Bandbreite kommt vom Umfang, nicht vom Stundensatz. Ein Fachsystem mit drei Schnittstellen kostet mehr als eines mit einer — was Ihr Projekt konkret kostet, sagen wir Ihnen nach dem Erstgespräch.
Individualsoftware beginnt bei uns bei 25.000 €. Darunter lohnt sich Eigenentwicklung meist nicht — dann sagen wir Ihnen, welches Standardprodukt besser passt.
Diese Grenze ist keine Preispolitik, sondern eine Konsequenz aus der Bauweise: Unterhalb davon entfällt mehr Aufwand auf Analyse, Tests, Dokumentation und Übergabe als auf die eigentliche Funktion. Man kann diese Anteile weglassen — dann entsteht Software, die im ersten Jahr billig und im dritten teuer ist.
Kalenderwochen neben Euro
Angebote nennen Personentage. Das ist eine Aufwandsangabe und keine Terminaussage: Einhundertzwanzig Personentage können drei Monate bedeuten oder ein Jahr, je nachdem, wie viele Menschen wie lange gleichzeitig arbeiten. Die Zahl, die Sie brauchen, steht rechts.
| Zuschnitt | Preisband | Kalenderwochen bis zur Abnahme |
|---|---|---|
| Fachsystem mit klar umrissenem Umfang | 25.000 – 45.000 € | 7–18 Wochen |
| Plattform oder Fachsystem mit Integrationen | 45.000 – 120.000 € | 12–30 Wochen |
| Mehrjährige Plattform | ab 120.000 € | 20–35 Wochen bis zur ersten nutzbaren Ausbaustufe, danach laufend |
| App für iOS und Android | 18.000 – 60.000 € | 12–24 Wochen |
| Produktkonfigurator | 15.000 – 50.000 € | 10–20 Wochen |
| Onlineshop mit Warenwirtschaftsanbindung | 12.000 – 45.000 € | 10–20 Wochen |
Die Spannen sind breit, weil sie ganze Bänder abdecken. Für Ihren konkreten Zuschnitt rechnet der Rechner weiter unten eine engere Zahl aus — und zeigt darunter, wie er darauf kommt.
Die Kalenderzeit enthält die Wochen, in denen wir auf Sie warten. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Planungsgröße: Freigaben, Testdaten und ein Ansprechpartner beim Drittanbieter sind Ihre Bringschuld, und sie bestimmen den Termin häufiger als die Entwicklung selbst.
Der Zuschnitt, gerechnet
Wählen Sie die Bausteine, die Ihr System wirklich braucht. Das Ergebnis ist eine Einordnung in eines der Bänder oben, dazu Kalenderzeit und Betrieb ab dem zweiten Jahr — und darunter die Rechnung, die dahintersteht.
Schneiden Sie Ihr System zu.
2 von 17 Bausteinen
Das Ergebnis ist eine Einordnung, kein Angebot — aber eine, mit der Sie intern arbeiten können. Die Rechnung steht offen darunter. Nichts wird gesendet und nichts gespeichert.
/ Einordnung
25.000 – 45.000 €
Fachsystem mit klar umrissenem Umfang. Ein abgegrenzter Prozess, eine Datenbank, wenige Rollen. Der Umfang steht nach der Analyse fest.
- Kalenderzeit bis zur Abnahme
- 7–14 Wochen
- Einschließlich Analyse, Datenübernahme, Abnahme und Schulung — nicht nur Entwicklungszeit.
- Betrieb ab dem zweiten Jahr
- 3.000 – 8.100 € im Jahr
- 12–18 % der Projektsumme pro Jahr, gerechnet auf die Bandgrenzen.
Der Betrieb in vier Posten, nicht in einer Pauschale
- Hosting und Infrastruktur. Zum Selbstkostenpreis weitergereicht und getrennt ausgewiesen. Nicht in den Prozentsatz eingerechnet — er hängt an Ihrer Last, nicht an unserer Arbeit.
- Sicherheitsupdates. Laufend, ohne Einzelbeauftragung. Fällt an, ob Sie Änderungen wünschen oder nicht.
- Fehlerbehebung mit benanntem Ansprechpartner. Reaktion innerhalb eines Werktags. Kein Ticketsystem als Erstkontakt, sondern ein Mensch mit Namen.
- Zwei Weiterentwicklungstage pro Quartal. Enthalten. Werden sie nicht gebraucht, verfallen sie — das ist ehrlicher als sie zu stapeln und dann doch abzurechnen.
Die Rechnung dahinter, offen
Jeder Baustein trägt Komplexitätspunkte. Ihre Auswahl kommt auf 4 Punkte; bis 8 Punkte liegt ein Vorhaben im Band „Fachsystem mit klar umrissenem Umfang“, bis 16 im Band „Plattform oder Fachsystem mit Integrationen“, darüber im mehrjährigen Band.
Die Kalenderzeit ist nicht die Summe der Bausteinwochen: Bausteine laufen zum Teil nebeneinander. Gerechnet wird (2–5 Bausteinwochen × 0.8) + 5–10 Rahmenwochen für Analyse, Abnahme und Schulung.
Punkte sind kein Aufwand. Eine Schnittstelle kann an einem Tag stehen und trotzdem das Projekt tragen — weil an ihr die Fehlerfälle, die Wiederholläufe und die Abstimmung mit einem Dritten hängen, der nicht bei uns sitzt.
Was diese Rechnung nicht kann: Sie kennt Ihre Datenlage nicht. Ein Altbestand mit 40.000 Datensätzen in drei Excel-Ständen verschiebt jede Zahl hier nach oben, und das merkt man erst, wenn man hineinsieht.
Die vier Treiber
Was den Preis wirklich bewegt, sind vier Größen. Der Stundensatz gehört nicht dazu — er unterscheidet sich zwischen seriösen Anbietern in Deutschland um deutlich weniger, als die Angebotssummen es tun.
- Die Zahl der angebundenen Fremdsysteme. Jedes bringt ein eigenes Datenmodell, eigene Fehlerfälle, eigene Wartungsfenster und einen Ansprechpartner mit, der nicht bei uns angestellt ist. Das ist der mit Abstand größte Treiber, und er wirkt auf Preis und Termin gleichzeitig.
- Die Zahl der Rollen. Zwei Rollen sind eine Fallunterscheidung, fünf Rollen sind ein Rechtemodell — und ein Rechtemodell muss nicht nur gebaut, sondern auch getestet werden, und zwar in Kombinationen.
- Der Zustand der Altdaten. Ein Bestand mit vierzigtausend Datensätzen in drei Excel-Ständen verschiebt jede Zahl nach oben. Wie weit, sieht man erst, wenn man hineinsieht — deshalb ist die Migration die Phase mit der größten Spanne.
- Wie viel offline funktionieren muss. Bei Apps ist das der Punkt, der über den Faktor zwei entscheidet. Ein Gerät, das im Funkloch weiterarbeitet und später abgleicht, braucht eine Konfliktauflösung — und die ist Fachlogik, nicht Technik.
Drei dieser vier Treiber können Sie vor dem ersten Angebot beeinflussen: die Zahl der Anbindungen in der ersten Stufe, die Zahl der Rollen, und den Zustand Ihrer Daten. Das ist deutlich wirksamer als jede Preisverhandlung.
Betrieb, in vier Posten statt einer Pauschale
Die Betriebskosten sind über fünf Jahre häufig die größere Zahl und stehen in Angeboten regelmäßig als Prozentsatz ohne Inhalt. Ein Prozentsatz ohne Leistungsbeschreibung ist keine Preisangabe, sondern eine Größenordnung.
| Posten | Was dafür passiert | Wie abgerechnet |
|---|---|---|
| Hosting und Lizenzen | Server, Datenbanken, Dienste Dritter | Zum Selbstkostenpreis weitergereicht und getrennt ausgewiesen. Hängt an Ihrer Last, nicht an unserer Arbeit. |
| Sicherheitsupdates | Laufend, ohne Einzelbeauftragung | In der Betriebsbetreuung enthalten. Fällt an, ob Sie Änderungen wünschen oder nicht. |
| Fehlerbehebung | Benannter Ansprechpartner, Reaktion innerhalb eines Werktags | In der Betriebsbetreuung enthalten. Kein Ticketsystem als Erstkontakt, sondern ein Mensch mit Namen. |
| Weiterentwicklung | Zwei Tage pro Quartal | In der Betriebsbetreuung enthalten. Nicht gebrauchte Tage verfallen — das ist ehrlicher, als sie zu stapeln und dann doch abzurechnen. |
Bei einem Projekt im Band von 45.000 bis 120.000 € liegt die Betreuung damit im niedrigen fünfstelligen Bereich pro Jahr, Hosting getrennt. Wer diese Zahl im ersten Jahr nicht einplant, plant sie im zweiten als Überraschung ein.
Was ein Vergleich mit anderen Angeboten wirklich zeigt
Zwei Angebote zur selben Aufgabe unterscheiden sich regelmäßig um den Faktor drei. In den seltensten Fällen liegt das daran, dass einer teurer ist — meistens beschreiben sie verschiedene Umfänge. Drei Fragen bringen das schnell heraus.
- Welche Annahmen liegen dem Preis zugrunde? Ein Angebot ohne Annahmen hat sie nicht weggelassen, sondern nicht aufgeschrieben — und die Unsicherheit verlagert sich in den ersten Änderungsantrag.
- Was kostet es im zweiten Jahr, wenn nichts Neues bestellt wird? Diese Zahl fehlt am häufigsten und ist über fünf Jahre die größere.
- Was passiert, wenn wir den Anbieter wechseln wollen? Die Antwort auf die Eigentumsfrage ist wertlos, wenn niemand außer dem Anbieter das System betreiben kann.
Diese drei Fragen sind der Anfang eines Bogens mit zehn. Er steht auf einer eigenen Seite, mit unseren eigenen Antworten in derselben Tabelle — nehmen Sie ihn in jedes Gespräch mit, auch in die mit unseren Wettbewerbern.
Häufige Fragen
Warum nennen Sie überhaupt Preisbänder?
Weil die Alternative Termine kostet, die für beide Seiten nichts bringen. Wer 8.000 Euro eingeplant hat und ein Fachsystem beschreibt, soll das hier erfahren und nicht nach einem Gespräch. Die Bänder sind grob genug, um ehrlich zu sein, und genau genug, um zu filtern.
Können Sie ein Angebot ohne Analyse machen?
Eine Einordnung ja, ein Angebot nein. Was ohne Analyse entsteht, ist eine Zahl mit einer Unsicherheit, die niemand beziffert — und die dann in Änderungsanträgen zurückkommt. Die Analyse ist eine Leistung, ihr Ergebnis gehört Ihnen, und dazu gehört gegebenenfalls die Empfehlung, es zu lassen.
Ist Nearshore nicht deutlich günstiger?
Der Stundensatz ist es. Ob das Projekt es ist, hängt daran, wie viel Abstimmung Ihre Fachlichkeit braucht — und das ist bei Individualsoftware der größere Posten. Wo ein Anforderungsdokument genügt, kann Nearshore die richtige Wahl sein. Wo im Gespräch entschieden wird, was ein Vorgang überhaupt bedeutet, wird die gesparte Stunde teuer bezahlt.
Was ist mit Fördermitteln?
Für Digitalisierungsvorhaben gibt es Programme auf Bundes- und Länderebene, deren Konditionen sich laufend ändern. Wir nennen hier bewusst keines mit Namen, weil eine falsche Angabe teurer ist als keine — fragen Sie Ihre Hausbank oder die Wirtschaftsförderung Ihres Landkreises. Die Unterlagen, die dort verlangt werden, liefern wir zu.
Gibt es Wartungsverträge mit garantierten Reaktionszeiten?
Die Betriebsbetreuung sagt Reaktion innerhalb eines Werktags zu, mit benanntem Ansprechpartner. Weitergehende Zusagen — Reaktion in Stunden, Bereitschaft außerhalb der Geschäftszeiten — sind möglich und werden einzeln vereinbart, weil sie Kapazität binden, die dann nicht anderweitig verplant werden kann.
Wie es weitergeht
45 Minuten mit dem Geschäftsführer. Kostenlos.
Sie beschreiben Ihren Prozess. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich eine Eigenentwicklung für Sie rechnet — und wenn nicht, welches Standardprodukt besser passt. Danach bekommen Sie eine Einschätzung zu Aufwand und Kosten. Keine Präsentation, kein Verkaufsgespräch.
Termin vereinbaren