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Referenzen aus Softwareentwicklung und Webprojekten

Sie wollen sehen, ob jemand schon einmal etwas gebaut hat, das Ihrem Vorhaben ähnelt, und woran sich das nachprüfen lässt. Hier stehen zehn Projekte. Bei fünf davon liegt eine vom Kunden freigegebene Zahl vor, bei fünf nicht — und beide Gruppen stehen getrennt, damit erkennbar bleibt, welche Aussage sich prüfen lässt und welche nicht.

Fünf Projekte mit einer nachprüfbaren Zahl

KundeWas entstanden istPrüfbare Angabe
mexxenergieMandantenfähige Plattform mit vier FachmodulenAbgleichszahlen vor und nach jedem Migrationslauf
Yido Performance3D-Konfigurator mit Warenwirtschaft und Onlineshop152 Felgen im Konfigurator
Glanz KVerwaltungs-App, Admin-Portal, Onlineshop, WebsiteOnlineshop nach WCAG 2.1 AA
OmidBewerbungsfunnel mit CRMÜber 200.000 verarbeitete Leads
Stern StuckateureWebsite, danach lokales SEO100 auf 687 Impressionen am Tag, 322 Begriffe auf Seite 1
Die fünf Projekte, zu denen eine Zahl freigegeben ist, mit der jeweiligen Angabe.

mexxenergie: Plattform zwischen Energieversorger und Hausverwaltungen

Für mexxenergie, einen Energiedienstleister in Baden-Württemberg, entstand eine mandantenfähige Plattform mit vier Fachmodulen: Zählerstände und Lieferstellen, Verträge, Objekt- und Dokumentenverwaltung sowie Verbrauchs- und Kostenauswertung. Dazu kam ein Portal für Vertriebspartner. Der aufwendige Teil lag in der Übernahme der Altbestände: Sie wurde im laufenden Betrieb migriert, vor und nach jedem Lauf standen Abgleichszahlen, und erst danach wurde das Altsystem abgeschaltet.

Yido Performance: Konfigurator und Gutachten-Pipeline

Bei Yido Performance stehen 152 Felgen im 3D-Konfigurator, dazu kamen Warenwirtschaft und Onlineshop. Die technischen Gutachten liegen als XML vor und laufen über eine automatisierte Pipeline bis zum fertigen Shop-Produkt. Ohne diesen Weg müsste jede Angabe aus einem Gutachten von Hand in den Shop übertragen werden.

Glanz K: Verwaltungs-App, Portal, Shop und Website auf einem Backend

Glanz K arbeitet mit einer Verwaltungs-App für die Disposition, einem Admin-Portal, einem Onlineshop und der Website. Alle vier greifen auf dasselbe Backend zu, ein Datensatz wird also an einer Stelle gepflegt. Der Shop ist nach WCAG 2.1 AA umgesetzt.

Omid: Bewerbungsfunnel und CRM

Für Omid entstanden Bewerbungsfunnel und CRM als ein zusammenhängender Weg vom Erstkontakt bis zur finalen Auswahl. Über 200.000 Leads sind darüber verarbeitet worden. Belegt ist damit, dass diese Menge technisch beherrschbar blieb; über die Qualität der Bewerbungen sagt die Zahl nichts.

Stern Stuckateure: Website und lokales SEO

Stern Stuckateure, ein Meisterbetrieb aus Östringen, bekam zuerst eine neue Website. Danach wurde lokales SEO aus den tatsächlichen Suchdaten aufgebaut: Suchanfragen zu Themenfeldern verdichtet, sechs neue Themenseiten angelegt, interne Verlinkung neu geordnet. Innerhalb von zwei Wochen stiegen die täglichen Impressionen von 100 auf 687, 322 Begriffe standen auf Seite 1. Impressionen sind Sichtbarkeit in der Suche. Ob daraus Anfragen geworden sind, lässt sich mit diesen Zahlen nicht belegen.

Fünf weitere Projekte, zu denen keine Zahl freigegeben ist

Diese fünf sind jünger. Zu keinem davon liegt eine Zahl vor, die wir veröffentlichen dürfen — teils weil die Daten dem Kunden gehören, teils weil schlicht noch kein Zeitraum vergangen ist, über den sich etwas sagen ließe. Beschrieben ist deshalb, was gebaut wurde und welche Entscheidung dahinter stand, nicht was es gebracht hat.

KundeBrancheWas entstanden ist
WRNGSIDEStreetwear mit eigenem OnlineshopAnzeigenstrategie über drei Monate
Spade AceGebäudedienstleistungenWebsite mit anklickbarem Objektbild
CleverFutureVersicherung, Finanzierung, VorsorgeAnfrageplattform mit bestätigter Identität
DK HausmeisterserviceHausmeisterbetriebWebsite mit getrenntem Notruf- und Anfrageweg
KS BauelementeFenster, Türen, FassadenWebsite um die Referenzobjekte herum gebaut
Die fünf jüngeren Projekte ohne freigegebene Kennzahl.

WRNGSIDE: Anzeigenstrategie für eine junge Marke

WRNGSIDE verkauft eigene Streetwear über einen eigenen Onlineshop. Eine neue Marke steht bei bezahlter Werbung vor einem Henne-Ei-Problem: Die Plattform lernt erst mit genügend Käufen, wer kauft, und bis dahin ist jede Neukundengewinnung teurer als später. Entstanden ist eine Anzeigenstrategie über drei Monate — welche Artikel beworben werden und warum gerade diese, wie die Kampagne aufgebaut ist, welche Kennzahlen wöchentlich geprüft werden und ab welchem Wert eine Anzeige abgeschaltet gehört. Budget, Marge und die gerechneten Szenarien sind Geschäftsdaten des Kunden und stehen deshalb nirgends auf dieser Website.

Spade Ace: mehrere Gewerke an einem Objekt

Gebäudedienstleister verkaufen selten eine einzelne Leistung, sondern dass mehrere Gewerke am selben Objekt laufen, ohne dass der Auftraggeber koordinieren muss. In einer Aufzählung geht genau das verloren. Der zentrale Abschnitt der Startseite zeigt deshalb ein Firmengelände als isometrische Grafik: Wachdienst am Tor, Reinigungsfahrzeug in der Einfahrt, Techniker an der Halle, jeder Bereich anklickbar. Alle Gewerke sind gleichzeitig im Bild, an einem Objekt — die Aussage „aus einer Hand“ muss nicht behauptet werden.

CleverFuture: Anfragen mit bestätigter Identität

Bei einer Anfrage zu Versicherung oder Finanzierung geht es um Einkommen, Familienstand und bestehende Verträge. Ein Formular, das jeder mit einer erfundenen Adresse absenden kann, erzeugt nutzlose Anfragen für den Berater und ein Datenschutzproblem, sobald jemand fremde Angaben einträgt. Die Plattform bestätigt deshalb vor der Weitergabe über einen Einmalcode, wahlweise per SMS oder E-Mail, dass die angegebene Nummer oder Adresse der anfragenden Person gehört. Betrieben wird sie auf einem eigenen Server unter deutscher Adresse, nicht bei einem Baukastenanbieter.

DK Hausmeisterservice: zwei Wege statt einem

Ein Hausmeisterbetrieb wird gerufen, wenn etwas kaputt ist. Bei einem tropfenden Wasserhahn liest niemand eine Leistungsübersicht, deshalb steht die Telefonnummer als eigene Schaltfläche im ersten Bild und nicht klein im Fuß. Daneben steht das Formular für alles, was warten kann: Objektbetreuung, wiederkehrende Aufträge, Angebote. Zwei Wege, weil ein Notfall und eine Ausschreibung nicht dieselbe Eile haben.

KS Bauelemente: um die Referenzen herum gebaut

Wer eine Fassade vergibt, vergleicht keine Produktdatenblätter, sondern fragt sich, ob dieser Betrieb ein Objekt dieser Größe schon einmal gemacht hat. Die Website ist deshalb um den Referenzabschnitt herum gebaut: Wohngebäude, Halle, Handelsobjekt, jedes mit eigenem Foto von der Baustelle statt aus dem Prospekt.

Warum nicht zu jedem Projekt eine Zahl steht

Individualsoftware bildet Preise, Kalkulationen, Lieferantenbeziehungen und interne Abläufe ab. Vieles davon möchte ein Auftraggeber nicht öffentlich beschrieben sehen. Veröffentlicht wird deshalb nur, wofür eine Freigabe vorliegt.

Bei den fünf jüngeren Projekten kommt ein zweiter Grund dazu: Umsatz, Anfragezahlen und Kampagnenwerte gehören dem Kunden, und eine Zahl aus den ersten Wochen sagt ohnehin wenig. Wir tragen sie deshalb lieber gar nicht ein, als eine mitzuteilen, die sich später nicht halten lässt.

Was durchgehend fehlt, fehlt aus demselben Grund: keine Projektdauern, keine Budgets, keine Mengengerüste. Im Gespräch lässt sich das meiste davon konkret besprechen. Ob ein direkter Kontakt zu einem der genannten Kunden möglich ist, entscheidet der Kunde.

Diese Texte sind die Außenansicht auf ein Projekt, geschrieben von der Seite, die es gebaut hat. Wie die Zusammenarbeit tatsächlich lief, beantwortet Ihnen der jeweilige Kunde genauer.

Größenordnung vergleichbarer Vorhaben

Die Bänder unten gelten für Vorhaben in der Art der oben beschriebenen Plattformen und Fachsysteme. Was ein konkretes Projekt kostet, hängt vor allem daran, wie viele Fremdsysteme angebunden werden und ob Altbestände übernommen werden müssen. Bei mexxenergie kam der Abgleich vor und nach jedem Migrationslauf hinzu, bei Yido Performance die Pipeline von der XML-Datei bis zum Shop-Produkt.

/ Preisband

Plattform oder Fachsystem mit Integrationen: 28.000 – 75.000 €

Jede angebundene Fremdsoftware bringt eigene Datenmodelle, eigene Fehlerfälle und eigene Tests mit.

/ Preisband

Produktkonfigurator: 10.000 – 34.000 €

Der Aufwand steckt in den Regeln, nicht in der Oberfläche. 3D-Darstellung und CAD-Übernahme heben das Band.

/ Preisband

Onlineshop mit Warenwirtschaftsanbindung: 8.000 – 30.000 €

Ein Shop allein ist schnell gebaut. Preise, Bestände und Aufträge sauber mit der Warenwirtschaft zu koppeln, ist die Arbeit.

Für die reinen Website-Projekte gilt ein eigenes, deutlich niedrigeres Band. Es steht bewusst auf einer anderen Seite: Eine Spanne über beide Größenordnungen hinweg ordnet auf einer Seite nichts mehr ein, sie liest sich als Beliebigkeit.

Ein Projekt besprechen

Wenn eines der zehn Projekte Ihrem Vorhaben nahekommt, schildern Sie den Ausgangszustand. Sie bekommen dann eine Einschätzung dazu, welcher Teil des beschriebenen Falls sich übertragen lässt und an welcher Stelle der Vergleich aufhört.

45 Minuten mit dem Geschäftsführer. Kostenlos.

Sie beschreiben Ihren Prozess. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich eine Eigenentwicklung für Sie rechnet — und wenn nicht, welches Standardprodukt besser passt. Danach bekommen Sie eine Einschätzung zu Aufwand und Kosten. Keine Präsentation, kein Verkaufsgespräch.

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