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Website und lokales SEO für Stern Stuckateure
Sie suchen den eigenen Betrieb bei Google, und über Ihrer Seite stehen zwei Portale, ein Branchenverzeichnis und ein Wettbewerber aus dem Nachbarort. Bei Stern Stuckateure, einem Meisterbetrieb aus Östringen, standen zwei Wochen nach dem Ausbau der Themenseiten 687 statt rund 100 Impressionen am Tag in der Search Console.
Ausgangslage: sichtbar nur für die, die den Betrieb schon kennen
Sie kennen die Situation vermutlich: Die Auftragslage stimmt, die Anfragen kommen über Empfehlung, und wer den Betrieb noch nicht kennt, findet bei seiner Suche jemand anderen. Stern Stuckateure ist ein Meisterbetrieb aus Östringen. Der Auftrag lautete zunächst nur: neue Website.
Was daran das eigentliche Problem war
Die vorhandene Seite beschrieb den Betrieb als Ganzes. Gesucht wird aber nicht nach einem Betrieb, sondern nach einer einzelnen Arbeit an einem Ort. Für die Suchanfragen, die in der Search Console nebeneinander standen, hatte die Website genau eine Anlaufstelle: die Startseite. Gegen eine Unterseite, die eine dieser Fragen vollständig behandelt, gewinnt eine Startseite selten.
Vergleichbar dokumentiert ist aus dieser Zeit nur ein Wert: rund 100 Impressionen am Tag in der Google Search Console. Er wurde vor dem Ausbau gesichert, damit sich später überhaupt etwas gegenüberstellen lässt. Wie viele Anrufe und Anfragen vorher über die Website kamen, gehört nicht zu den Zahlen, die hier veröffentlicht werden.
Was gebaut wurde
Zuerst die Website: neu aufgebaut, mit einer Struktur entlang der Leistungen des Betriebs, kurzen Ladezeiten und Kontaktwegen, die auf dem Telefon genauso funktionieren wie am Rechner. Das war die Grundlage und mehr nicht. Eine gute Website sorgt dafür, dass es überhaupt etwas zu ranken gibt.
Der zweite Teil lief über die Suchdaten des Betriebs. Grundlage war der Export aller Suchanfragen, mit denen die Seite bereits in Ergebnislisten erschien, auch die auf hinteren Positionen. Diese Anfragen wurden zu Themenfeldern verdichtet, weil viele Formulierungen dieselbe Frage meinen und auf dieselbe Seite gehören.
- Suchanfragen aus der Search Console exportieren, auch die von weit hinten in den Ergebnislisten.
- Anfragen zu Themenfeldern gruppieren, geordnet nach der Frage dahinter, nicht nach der Schreibweise.
- Je Themenfeld eine eigene Seite mit eigener URL. So entstanden sechs neue Themenseiten.
- Interne Verlinkung neu ordnen: aus dem Fließtext der bestehenden Seiten heraus auf die Themenseiten verweisen und die Themenseiten untereinander verbinden.
Der letzte Schritt wird am häufigsten übersehen. Neue Seiten, die nur über die Sitemap erreichbar sind, werden erfasst und schwach bewertet. Gewicht bekommen sie erst über Verweise aus dem Bestand. Welchen Anteil dieser Schritt am Ergebnis hatte und welchen die neuen Inhalte, lässt sich nicht sauber trennen, weil beides zusammen live ging.
Gearbeitet wurde ausschließlich an der eigenen Seite: Inhalte, Struktur und interne Verlinkung. Gekaufte Verlinkungen von außen waren nicht Teil des Vorgehens.
Von 100 auf 687 Impressionen am Tag
Zwei Wochen nach Veröffentlichung der Themenseiten lag die Seite bei 687 Impressionen am Tag. 322 Begriffe standen auf Seite 1 der Suchergebnisse.
| Kennzahl | vor dem Ausbau | zwei Wochen danach |
|---|---|---|
| Impressionen am Tag | rund 100 | 687 |
| Begriffe auf Seite 1 | nicht erhoben | 322 |
| Seiten zu einzelnen Themenfeldern | 0 | 6 |
Eine Impression bedeutet, dass die Seite in einer Ergebnisliste angezeigt wurde. Zwischen dieser Anzeige und einem Auftrag liegen der Klick, das Lesen der Seite, der Anruf und die Entscheidung des Kunden. Wer Impressionen als Auftragswachstum verkauft, verkauft eine halbe Wahrheit.
Auch der Zeitraum verlangt Vorsicht. Zwei Wochen sind kurz, und neue Seiten werden anfangs breiter ausgespielt, solange Google testet, wie Nutzer auf sie reagieren. Ob sich das Niveau hält, zeigt sich erst über Monate. Belastbar ist an diesem Stand vor allem die Struktur darunter: sechs Seiten, die je eine Frage beantworten, und eine Verlinkung, die sie trägt. Die bleiben unabhängig davon bestehen, wie sich die Kurve weiter entwickelt.
Für wen dasselbe Muster passt
Dieses Vorgehen setzt zwei Dinge voraus: genügend Suchanfragen im Einzugsgebiet und mehrere Leistungen, die sich klar voneinander abgrenzen lassen. Aus dieser Abgrenzung entstehen die einzelnen Seiten. Fehlt sie, entstehen sechs Seiten, die dasselbe sagen, und die machen sich gegenseitig Konkurrenz.
Passt gut
- Regionales Einzugsgebiet, Endkunden, die selbst suchen und selbst anrufen.
- Mehrere Leistungen, die im Betrieb ohnehin getrennt kalkuliert werden.
- Bereitschaft, Fachfragen wirklich zu beantworten. Der Inhalt kommt aus dem Betrieb, das Formulieren übernehmen wir.
- Zugang zur Search Console mit einigen Wochen Datenhistorie.
Passt schlecht
- Bundesweiter Wettbewerb gegen große Vergleichsportale. Dort entscheidet das Budget über die Sichtbarkeit.
- Betriebe, die auf Monate ausgelastet sind. Mehr Sichtbarkeit erzeugt dann vor allem Absagen.
- Erwartung an Ergebnisse in wenigen Tagen, wenn die Website erst noch entstehen muss. Die Reihenfolge lässt sich nicht drehen.
- Zulieferbetriebe im B2B, deren Aufträge über Ausschreibungen und Rahmenverträge laufen.
- Wie schnell zeigt sich etwas?
- In diesem Fall lagen zwischen der Veröffentlichung der Themenseiten und den 687 Impressionen am Tag zwei Wochen. Aus einem Fall lässt sich keine Regel ableiten, und ob Positionen sich halten, beurteilt man erst nach mehreren Monaten. Wer nach vier Wochen ein Endergebnis zusagt, kennt den Verlauf nicht.
- Brauche ich dafür eine neue Website?
- Nicht zwingend. Entscheidend ist, ob sich neue Unterseiten anlegen und im Fließtext verlinken lassen und ob die Seite auf dem Telefon schnell lädt. Erfüllt die bestehende Website das, wird nur der Themen- und Strukturteil gebaut.
- Warum sechs Themenseiten und nicht dreißig?
- Weil die Zahl aus den Daten kam. Sechs Themenfelder deckten die vorhandenen Suchanfragen ab. Seiten ohne Suchanfragen dahinter erzeugen Aufwand und keine Sichtbarkeit.
- Was kostet so ein Projekt?
- Website und Themenaufbau liegen im Preisband für Websites. Der Umfang hängt an der Zahl der Themenfelder und daran, wie viel Inhalt aus dem Betrieb selbst kommt.
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