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Softwareentwicklung für Mannheim
Ein Auftrag steht im ERP, die Kommissionierung läuft über eine zweite Software, und dazwischen sitzt jemand, der Zahlen abtippt. In Industrie- und Logistikbetrieben im Raum Mannheim ist das eher die Regel als die Ausnahme.
Softwareentwicklung im Raum Mannheim
Software entsteht in diesem Umfeld selten auf der grünen Wiese. Sie muss an ein bestehendes ERP andocken, an ein Lagerverwaltungssystem, an Waagen und Handscanner, an eine Zählerdatenbank oder an eine Access-Anwendung, die seit Jahren die Chargenverfolgung trägt und die niemand mehr anfassen will. Wer in Mannheim Chemie, Maschinenbau, Umschlag oder Versorgung digitalisiert, verhandelt deshalb zuerst mit den Systemen, die schon da sind.
NOVU Systems sitzt in der Kronauer Straße 26 in St. Leon-Rot, zwischen Heidelberg und Karlsruhe. Entwickelt wird von festangestellten Entwicklern in Deutschland, ohne Offshoring und ohne Freelancer-Ketten. Der Quellcode gehört dem Auftraggeber ab dem ersten Commit, gehostet wird in Deutschland oder der EU.
Was in diesem Umfeld typischerweise gebraucht wird:
- Fachsysteme für Produktions-, Lager- oder Instandhaltungsprozesse, die im Standard-ERP nicht abbildbar sind
- Schnittstellen zwischen ERP, Warenwirtschaft, Shop, Zeiterfassung und Speditionssystemen
- Ablösung gewachsener Insellösungen aus Access, Excel-Makros oder alten Client-Anwendungen
- Portale für Lieferanten, Kunden oder Mieter mit rollenbasierten Rechten
- Auswertungen, die Verbrauchs-, Mengen- und Kostendaten aus mehreren Quellen zusammenführen
Schnittstellen zu ERP und Warenwirtschaft
Eine Schnittstelle zu bauen, die im Test läuft, ist die kleinere Hälfte der Arbeit. Die größere beginnt, wenn der nächtliche Lauf abbricht, weil das ERP wegen eines Updates nicht antwortet, und die Disposition am Morgen mit halben Beständen arbeitet.
Woran sich eine belastbare Schnittstelle erkennen lässt
- Wiederaufsetzpunkt: Nach einem Abbruch läuft der Job ab dem letzten bestätigten Datensatz weiter
- Idempotenz: Derselbe Datensatz zweimal übertragen erzeugt keine zweite Buchung
- Protokoll auf Ebene des einzelnen Datensatzes, mit fachlicher Fehlermeldung statt Stacktrace
- Fehlerqueue, aus der ein Sachbearbeiter einzelne Sätze nach Korrektur erneut anstoßen kann
- Alarmierung an einen benannten Empfänger auch dann, wenn ein Lauf gar nicht erst startet
Für Yido Performance haben wir eine Pipeline gebaut, die Gutachtendaten aus XML einliest und daraus Shop-Produkte erzeugt, angebunden an Warenwirtschaft und einen 3D-Konfigurator mit 152 Felgen. Derselbe Mechanismus trägt in anderen Projekten Artikelstämme, Preislisten oder Lieferavise. Wer ohnehin an die Belegformate muss, sollte die E-Rechnungspflicht gleich mitdenken.
Eine Einschränkung, die vor das Angebot gehört: Wir können nur so sauber anbinden, wie das Zielsystem es zulässt. Bei einer dokumentierten API ist die Anbindung eine Frage von Tagen. Gibt es nur einen CSV-Export aus einer Maske oder einen Zugriff auf die Datenbank am Hersteller vorbei, wird sie teurer, langsamer und beim nächsten Herstellerupdate erneut zum Thema. Das lässt sich nicht wegprogrammieren, nur offen einplanen.
Gewachsene Fachsysteme ablösen
Viele Betriebe tragen eine Anwendung mit, die einmal jemand aus der Fachabteilung gebaut hat und die heute geschäftskritisch ist. Sie läuft auf einem Rechner, den niemand neu startet. Sie kennt Sonderregeln, die nirgends dokumentiert sind. Und sie hängt an einer Person, die irgendwann in Rente geht.
Für mexxenergie, einen Energiedienstleister in Baden-Württemberg, haben wir eine mandantenfähige Plattform mit vier Fachmodulen aufgebaut: Zählerstände und Lieferstellen, Verträge, Objekt- und Dokumentenverwaltung sowie Verbrauchs- und Kostenauswertung. Die Migration lief im laufenden Betrieb, mit Abgleichszahlen vor und nach jedem Lauf, damit jederzeit prüfbar blieb, ob Bestände vollständig übernommen wurden.
Bei jeder Ablösung kommt Datenqualität ans Licht, die im Altsystem unsichtbar war: doppelte Stammsätze, Felder mit zweckentfremdeter Bedeutung, Bestände ohne Bezug. Diese Fälle müssen fachlich entschieden werden, und diese Entscheidungen kann kein Entwickler abnehmen. Das kostet Zeit auf Ihrer Seite, meist mehr als erwartet. Wer das im Projektplan nicht abbildet, verschiebt den Go-live.
Was Nähe zu Mannheim ändert und was nicht
Softwareentwicklung läuft im Alltag schriftlich und remote. Anforderungen stehen in Tickets, Zwischenstände liegen auf einer Testumgebung, alle zwei Wochen gibt es einen lauffähigen Stand zum Anfassen. Ob das Entwicklerteam dabei im Rhein-Neckar-Raum sitzt oder mehrere Bundesländer entfernt, ändert an diesem Ablauf wenig. Eine Standortseite, die Nähe zum Hauptargument macht, verkauft etwas, das im Projekt kaum spürbar wird.
Es gibt Momente, in denen der Weg nach Mannheim tatsächlich zählt:
- Analyse und Feinkonzept: Wer den Prozess an der Rampe, im Lager oder am Prüfplatz sehen will, muss hin. Am Bildschirm beschreiben Leute ihre Arbeit anders, als sie sie tun
- Abnahme: Wenn die Fachabteilung zum ersten Mal mit echten Daten arbeitet, kommen Rückfragen im Minutentakt. Im selben Raum sind sie in einer Sitzung geklärt statt über Tage in Tickets
- Schulung: Erst- und Nachschulung funktionieren vor Ort besser als per Videokonferenz
- Anbindung an Hardware: Scanner, Waagen, Zähler und Drucker lassen sich aus der Ferne nur zum Teil testen
Was aus der Entfernung nicht folgt: einen Vor-Ort-Termin innerhalb weniger Stunden sagen wir nicht zu. Entwickler sitzen in laufenden Projekten, Termine werden geplant. Wer für einen Störfall jemanden binnen kurzer Zeit im Haus braucht, sollte das ausdrücklich verhandeln, statt es aus der Landkarte abzuleiten.
Über die Qualität eines Projekts entscheidet vor allem, wer bei einer Rückfrage antwortet und wie schnell. Bei uns ist das ein benannter Ansprechpartner, der auch nach dem Go-live derselbe bleibt.
Ablauf, Dauer und Größenordnung
| Phase | Inhalt | Dauer |
|---|---|---|
| 1 | Analyse und Feinkonzept | 1–3 Wochen |
| 2 | Entwicklung in Zwei-Wochen-Takten | 6–20 Wochen |
| 3 | Datenmigration und Tests | 2–4 Wochen |
| 4 | Go-live und Schulung | 1–2 Wochen |
| 5 | Betreuung | laufend |
Für den laufenden Betrieb nach dem Go-live rechnen Sie mit 12 bis 18 Prozent der Projektsumme pro Jahr. Darin stecken Wartung, Sicherheitsupdates, Anpassungen an geänderte Schnittstellen und die Erreichbarkeit des Ansprechpartners.
/ Preisband
Fachsystem mit klar umrissenem Umfang: 25.000 – 45.000 €
Ein abgegrenzter Prozess, eine Datenbank, wenige Rollen. Der Umfang steht nach der Analyse fest.
/ Preisband
Plattform oder Fachsystem mit Integrationen: 45.000 – 120.000 €
Jede angebundene Fremdsoftware bringt eigene Datenmodelle, eigene Fehlerfälle und eigene Tests mit.
/ Preisband
Mehrjährige Plattform: ab 120.000 €
Mehrere Fachmodule, mehrere Mandanten, laufende Weiterentwicklung über Jahre statt eines Endtermins.
45 Minuten mit dem Geschäftsführer. Kostenlos.
Sie beschreiben Ihren Prozess. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich eine Eigenentwicklung für Sie rechnet — und wenn nicht, welches Standardprodukt besser passt. Danach bekommen Sie eine Einschätzung zu Aufwand und Kosten. Keine Präsentation, kein Verkaufsgespräch.
Termin vereinbarenHäufige Fragen
- Haben Sie Referenzkunden in Mannheim?
- Öffentlich benennbare Projekte aus Mannheim führen wir hier nicht auf. Zeigen können wir vergleichbare Aufgabenstellungen: die Plattform für mexxenergie mit Migration im laufenden Betrieb, die Warenwirtschafts- und Shop-Anbindung bei Yido Performance, vier Systeme auf einem Backend bei Glanz K. Im Erstgespräch sagen wir Ihnen, welches davon Ihrem Fall am nächsten kommt.
- Können Sie an unser bestehendes ERP anbinden?
- In der Regel ja. Entscheidend ist, was der Hersteller freigibt: dokumentierte API, Standardformate für Belege und Stammdaten oder ein reiner Dateiexport. Diese Frage klären wir vor dem Angebot, weil sie den Aufwand stärker beeinflusst als die eigentliche Fachlogik.
- Müssen wir das Altsystem abschalten, bevor das neue läuft?
- Nein, und meist wäre es auch nicht ratsam. Üblich ist ein Parallelbetrieb über einige Wochen, in dem beide Systeme dieselben Vorgänge führen und abgeglichen werden. Das kostet Ihre Mitarbeiter zusätzliche Arbeitszeit und gehört in den Projektplan.
- Wem gehört der Code?
- Ihnen, ab Tag eins. Sie erhalten Zugriff auf das Repository während der Entwicklung, nicht erst zum Projektende. Ein Wechsel des Dienstleisters ist damit technisch möglich.
- Wer ist im Projekt mein Ansprechpartner?
- Eine benannte Person, die von der Analyse bis in die Betreuung dieselbe bleibt. Geschäftsführer ist Vitali Sakun, die Entwicklung leitet Daniel Klotzek. Erreichbar sind wir unter +49 1512 9755084 und info@novu.systems.