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Ratgeber zur Softwareentwicklung

Bevor Sie Angebote vergleichen, brauchen Sie eine Vorstellung davon, was ein Softwareprojekt teuer macht und welche Entscheidung sich später nur noch schwer korrigieren lässt. Hier stehen die Fragen, die in Erstgesprächen am häufigsten kommen, mit den Zahlen dazu.

Die Beiträge im Überblick

Fünf Fragen, jede davon mehrfach aus Erstgesprächen mitgenommen. Sie lassen sich einzeln lesen, mit einer Ausnahme: Ob Festpreis oder Abrechnung nach Aufwand zu Ihrem Vorhaben passt, hängt davon ab, ob überhaupt individuell entwickelt wird. Diese Frage kommt zuerst.

BeitragWorum es geht
Was eine App kostetDie Spanne von 18.000 bis 60.000 €, aufgeschlüsselt nach Plattformen und Backend, dazu der Aufwand, der nach dem Store-Release jedes Jahr wiederkommt, weil Apple und Google ihre Vorgaben ändern.
Individualsoftware oder StandardsoftwareWann sich das Anpassen eines fertigen Produkts rechnet und ab welchem Punkt die Anpassungen teurer werden als eine Eigenentwicklung.
Festpreis oder AufwandWelches Vertragsmodell zu welcher Projektphase passt und an welcher Stelle ein Festpreis den Auftraggeber mehr kostet, als er ihn absichert.
Entwicklung in DeutschlandWo die Stundensatzdifferenz zum Offshoring real ist und an welchen Stellen im Projektverlauf sie sich wieder aufzehrt.
E-Rechnung-PflichtWer seit dem 1. Januar 2025 strukturierte Rechnungen empfangen können muss und ab welchem Vorjahresumsatz die Versandpflicht greift.
Übersicht der fünf Ratgeberbeiträge

Warum hier keine wöchentlichen Beiträge stehen

Ein Softwarehaus, dessen Entwickler an Kundenprojekten sitzen, hat nicht jede Woche eine neue belastbare Erkenntnis. Wer trotzdem wöchentlich veröffentlicht, füllt die Lücke mit Zusammenfassungen fremder Artikel oder mit Text aus einem Sprachmodell. Das bringt Sie einer Entscheidung nicht näher.

Ein Beitrag entsteht hier erst, wenn eine Frage in genügend Projekten beantwortet wurde, um sie mit Zahlen statt mit Einschätzungen zu beantworten. Aktualisiert wird, wenn sich die Grundlage ändert: eine Frist im Umsatzsteuerrecht oder abgerechnete Projekte, die eine Preisspanne verschieben.

Woher die Zahlen stammen und was sie nicht leisten

Die Preisspannen in den Beiträgen kommen aus abgerechneten Projekten von NOVU Systems. Sie sind breit, weil der Umfang breit ist: Ein Fachsystem mit drei Masken und einer Schnittstelle liegt am unteren Rand, dasselbe System mit Datenmigration aus einer gewachsenen Access-Datenbank und einem Rollenkonzept für mehrere Abteilungen am oberen.

/ Preisband

Fachsystem mit klar umrissenem Umfang: 25.000 – 45.000 €

Ein abgegrenzter Prozess, eine Datenbank, wenige Rollen. Der Umfang steht nach der Analyse fest.

Das ist die Stichprobe eines einzelnen Hauses und keine Markterhebung. Wer fünf Angebote einholt, wird niedrigere Zahlen finden. Meist unterscheidet sich dann der Leistungsumfang, gelegentlich der Ort, an dem entwickelt wird. Und nach dem Lesen kennen Sie die Größenordnung, in der Sie sich bewegen. Was Ihr Vorhaben kostet, ergibt sich erst aus Phase 1, der Analyse von ein bis drei Wochen.

Was hier fehlt, ist eine Betriebskostenrechnung über fünf Jahre nach dem Go-live und der Umgang mit dem Betriebsrat bei Systemen, die Arbeitsleistung sichtbar machen. Zu beidem gibt es bisher keine Zahlen, die über den Einzelfall hinausgehen, deshalb steht dazu noch kein Beitrag.

Häufige Fragen zum Ratgeber

Kann ich die Preisspannen in eine Budgetplanung übernehmen?
Als Größenordnung für eine erste Vorlage in der Geschäftsführung reichen sie. Für eine Freigabeentscheidung brauchen Sie eine Schätzung auf Basis Ihrer Prozesse und Ihrer Altdaten. Die entsteht in der Analysephase von ein bis drei Wochen.
Empfehlen Sie auch Standardsoftware, wenn die passender wäre?
Ja, und der Beitrag zum Vergleich nennt die Kriterien, an denen das kippt. Ein Projekt, das nach zwei Jahren gegen ein Standardprodukt getauscht wird, liegt in der Zwischenzeit in unserer Betreuung. Daran haben wir kein Interesse.
Wie aktuell sind die Angaben zur E-Rechnung?
Die Empfangspflicht für inländische B2B-Umsätze gilt seit dem 1. Januar 2025. Die Versandpflicht greift ab 2027 für Unternehmen mit mehr als 800.000 € Vorjahresumsatz und ab 2028 für alle übrigen. Der Beitrag nennt das Datum, zu dem er zuletzt geprüft wurde. Eine steuerliche Beratung ersetzt er nicht.

45 Minuten mit dem Geschäftsführer. Kostenlos.

Sie beschreiben Ihren Prozess. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich eine Eigenentwicklung für Sie rechnet — und wenn nicht, welches Standardprodukt besser passt. Danach bekommen Sie eine Einschätzung zu Aufwand und Kosten. Keine Präsentation, kein Verkaufsgespräch.

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