/ App-Kosten

Was kostet eine App?

Sie brauchen eine Zahl, bevor Sie das Thema in die Geschäftsführung tragen. Diese Seite rechnet vor, woraus der Preis einer App entsteht, mit Stundenzahlen, Eurobeträgen und drei durchgerechneten Beispielen.

Die kurze Antwort

Eine App für iOS und Android liegt zwischen 18.000 und 60.000 €. Die Spanne ist so weit, weil das Wort App sehr unterschiedliche Dinge bezeichnet. Ein digitales Prüfprotokoll für dreißig Monteure kostet ungefähr die Hälfte dessen, was eine Kundenapp mit Anbindung an ein Abrechnungssystem kostet. Beide heißen App, beide erscheinen im Store, und beide werden im ersten Gespräch mit demselben Satz beschrieben.

Ordnen Sie Ihr Vorhaben grob einer der folgenden Größenklassen zu, bevor Sie weiterlesen. Die Beispiele weiter unten zeigen dann Position für Position, wie die Beträge zustande kommen.

  • Wenige Bildschirme, ein klarer Anwendungsfall, eine Schnittstelle zu einem bestehenden System: 18.000 bis 30.000 €
  • Nutzerkonten mit Rollen, mehrere Fachfunktionen, Anbindung an ein Bestandssystem, Veröffentlichung in beiden Stores: 30.000 bis 60.000 €
  • App plus Weboberfläche für die Verwaltung, mehrere Schnittstellen, Übernahme von Altdaten: ab 60.000 €. Ab dieser Größe rechnen wir das Vorhaben im Band für Plattformen mit Integrationen

/ Preisband

App für iOS und Android: 18.000 – 60.000 €

Zwei Plattformen, zwei Store-Freigaben. Der Preis hängt daran, wie viel offline funktionieren muss.

Alle Zahlen auf dieser Seite sind Kalkulationen und keine abgerechneten Projekte. Was Ihre App kostet, steht nach der Analyse fest. Vorher ist jede Zahl eine Wahrscheinlichkeit.

Woraus der Preis entsteht

Softwarepreise haben genau zwei Faktoren: die Zahl der Stunden und den Stundensatz. Alles andere ist Verpackung. Wenn Ihnen jemand eine Pauschale nennt, ohne über Stunden zu sprechen, hat er die Stunden trotzdem gerechnet und behält die Rechnung für sich.

Die Stunden verteilen sich dabei anders, als die meisten es erwarten. Programmieren im engeren Sinn macht etwas mehr als die Hälfte aus. Der Rest entfällt auf Arbeit, die in vielen Angeboten als eine Zeile auftaucht und im Projekt trotzdem stattfindet. In unseren Angeboten steht jede dieser Positionen mit eigener Stundenzahl, damit Sie beim Vergleich sehen, was ein Wettbewerber weggelassen hat.

  • Konzept, Fachklärung und Oberflächenentwurf: etwa 15 Prozent der Stunden
  • Entwicklung von App und Serverteil: etwa 55 Prozent
  • Tests auf echten Geräten, Fehlerbehebung, Sicherheitsprüfung: etwa 15 Prozent
  • Projektleitung, Store-Einreichung, Abnahme und Übergabe: etwa 15 Prozent

Der Posten, den fast jeder unterschätzt

Eine App läuft auf Geräten, die Ihnen nicht gehören, mit Betriebssystemversionen, die Sie nicht bestimmen, unter Netzbedingungen, die im Tiefgeschoss anders sind als im Büro. Das Testen einer App kostet deshalb deutlich mehr als das Testen einer Weboberfläche. Rechnen Sie mit mindestens vier Geräteklassen je Plattform, mit zwei Betriebssystemversionen und mit einem Durchgang, der die App ohne Netz und mit schlechtem Netz durchspielt.

Dazu kommt die Einreichung in den Stores. Apple prüft jede App und jedes Update inhaltlich. Datenschutzangaben, Berechtigungstexte, Bildschirmfotos in mehreren Formaten und eine Testzugangskennung für die Prüfer gehören dazu. Beim ersten Mal sind das gut zwanzig Stunden, bei jedem Update deutlich weniger. Wer diesen Posten nicht einplant, hat eine fertige App und keinen Weg auf das Telefon seiner Nutzer.

Stundensätze am deutschen Markt

Die folgenden Spannen sind Marktbeobachtung zur Orientierung und keine Preisliste. Sie schwanken nach Region, Auslastung und Fachgebiet. Für die Rechenbeispiele weiter unten wird durchgehend mit 120 € pro Stunde gerechnet, einem Mittelwert für ein Entwicklungsteam in Deutschland.

AnbietertypStundensatzWas darin steckt
Freiberufliche Entwickler in Deutschland70 bis 120 €Eine Person, deren Urlaub Ihr Projekt anhält. Gut für abgegrenzte Teilaufgaben, riskant für ein System, das Jahre laufen soll.
Softwarehäuser und Agenturen in Deutschland100 bis 160 €Team aus Konzept, Gestaltung, Entwicklung und Test. Ein benannter Ansprechpartner mit Vertretung, Dokumentation, Übergabe.
Nearshore in Osteuropa45 bis 80 €Niedrigerer Satz, höherer Abstimmungsaufwand. Die fachliche Klärung bleibt vollständig bei Ihnen und kostet Ihre Zeit.
Offshore in Asien25 bis 50 €Der Satz sagt wenig über den Endpreis. Nacharbeit durch Missverständnisse ist eingepreist, meist auf Ihrer Seite.
Große Beratungshäuser150 bis 250 €Viel Methodik und Struktur, entsprechende Nebenkosten. Die Entwicklung selbst wird häufig weitergegeben.
Marktübliche Spannen für App-Entwicklung, grob gerundet

Der günstigste Satz gewinnt selten. Bei 40 € pro Stunde und dreifachem Klärungsaufwand liegen Sie über einem deutschen Team, das die Fachsprache Ihres Hauses beim zweiten Termin versteht. Interessant wird die Frage erst zusammen mit der zweiten Zahl: Wie viele Stunden braucht der Anbieter? Ein Team, das Ihre Branche kennt, kalkuliert spürbar weniger Stunden und landet bei höherem Satz oft auf demselben Betrag, nur mit einem Ergebnis, das nach dem Go-live noch jemand pflegt.

Fragen Sie jeden Anbieter, wer in drei Jahren den Fehler behebt, der dann auftritt. Bei uns schreiben festangestellte Entwickler in St. Leon-Rot den Code, und dieselben Leute sind später erreichbar. Das hat einen kalkulatorischen Grund: Wer eine Änderung sicher machen soll, muss den Code von damals kennen. An dieser Stelle werden Ketten aus wechselnden Freelancern teuer, lange nachdem die Rechnung bezahlt ist.

Was den Preis am stärksten bewegt

Die folgenden Punkte stehen in der Reihenfolge ihrer Wirkung auf den Preis. Wenn Sie eine Zahl senken wollen, arbeiten Sie sich von oben nach unten durch.

Schnittstellen zu Ihren Bestandssystemen

Der teuerste Teil einer App liegt fast nie in der App. Er liegt in der Verbindung zu ERP, Warenwirtschaft, Abrechnungssystem oder Zeiterfassung. Eine dokumentierte, moderne Schnittstelle kostet 40 bis 80 Stunden. Eine, die es noch nicht gibt und erst im Altsystem gebaut werden muss, kostet 120 bis 250 Stunden. Ein nächtlicher Dateiabzug per CSV ist billig im Bau und teuer im Betrieb, weil jeder Fehlerfall Handarbeit bedeutet.

Fragen Sie vor jedem Angebot in Ihrer IT nach: Gibt es eine Schnittstelle, ist sie dokumentiert, und wer darf sie ändern? Die Antwort verschiebt den Preis um zehntausend Euro in beide Richtungen. Wie wir mit undokumentierten Altsystemen umgehen, steht auf der Seite zu Schnittstellen und Integrationen.

Nutzerkonten, Rollen und Rechte

Eine App ohne Anmeldung ist ein Prospekt. Sobald sich jemand anmeldet, brauchen Sie Registrierung, Passwort-Rücksetzung, Sperrung, Löschung nach Datenschutzrecht und eine Entscheidung über den zweiten Faktor. Kommen Rollen dazu, etwa Monteur, Meister und Disposition, wächst der Aufwand mit jeder Kombination aus Rolle und Ansicht. Zehn Bildschirme und drei Rollen ergeben bis zu dreißig Zustände, die jemand testen muss.

Deutlich günstiger wird es, wenn Sie bereits ein zentrales Firmenkonto haben. Eine Anbindung an Entra ID oder ein anderes Verzeichnis kostet 20 bis 40 Stunden und spart die gesamte Kontoverwaltung, dazu die Diskussion darüber, wer beim Austritt eines Mitarbeiters welchen Zugang schließt.

Offlinefähigkeit

Wenn Ihre Leute im Keller, in der Halle oder im Funkloch arbeiten, muss die App ohne Netz funktionieren. Das bedeutet lokale Datenhaltung auf dem Gerät, eine Warteschlange für ausgehende Änderungen und Regeln für den Fall, dass zwei Personen dieselbe Angabe geändert haben. Rechnen Sie mit 60 bis 140 zusätzlichen Stunden, je nachdem wie viele Datensätze wirklich offline änderbar sein müssen.

Ein häufiger und wirksamer Zuschnitt: offline lesen und erfassen, die Freigabe bleibt online. Das deckt den Alltag im Außendienst ab und halbiert den Aufwand gegenüber einer vollständigen Zweiwegesynchronisation.

Zahlungen und digitale Käufe

Zahlung im Gerät ist technisch schnell erledigt und regulatorisch der aufwendigste Punkt der Liste. Bei digitalen Inhalten verlangen Apple und Google ihre eigene Bezahlfunktion und behalten je nach Programm 15 bis 30 Prozent ein. Für physische Waren und Dienstleistungen gilt das nicht, dort binden Sie Ihren eigenen Zahlungsdienstleister ein. Diese Abgrenzung entscheidet über Ihr Geschäftsmodell. Klären Sie sie vor der ersten Zeile Code.

Push, Standort und Echtzeit

Push-Nachrichten kosten in der einfachen Form 20 bis 30 Stunden. Teuer wird die Frage dahinter: Wer löst sie aus, mit welchem Text, an welche Zielgruppe, und wo sieht ein Mitarbeiter nach, ob sie angekommen ist. Standortverfolgung im Hintergrund und Live-Aktualisierung von Listen wirken im Konzept unscheinbar und ziehen Akkuverbrauch, Datenschutzprüfung und Betriebssystemsonderfälle nach sich.

Datenschutz und Sicherheitsanforderungen

Verarbeiten Sie personenbezogene Daten, brauchen Sie Löschkonzept, Auskunftsfähigkeit, Verschlüsselung auf dem Gerät und eine Datenschutzerklärung, die zu den Store-Angaben passt. Bei Beschäftigtendaten kommt der Betriebsrat dazu, und das ist ein Termin, keine Programmieraufgabe. Planen Sie 30 bis 60 Stunden ein, in regulierten Umgebungen mehr. Hosting in Deutschland oder der EU ist bei uns die Voreinstellung, weil jede andere Wahl eine zusätzliche Prüfung nach sich zieht, die Sie bezahlen.

Barrierefreiheit

Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für viele Angebote im elektronischen Geschäftsverkehr an Verbraucher, Apps eingeschlossen. Kleinstunternehmen sind bei Dienstleistungen ausgenommen. Von Anfang an mitgedacht kostet Barrierefreiheit nach WCAG 2.1 AA rund 25 bis 40 Stunden. Nachträglich eingebaut kostet sie ein Vielfaches, weil Kontraste, Schriftgrößen und Fokusreihenfolge in jeden einzelnen Bildschirm eingreifen. Für Glanz K haben wir den Shop von Beginn an nach WCAG 2.1 AA gebaut, und genau deshalb war die Prüfung am Ende ein Durchgang und kein Umbau.

Gestaltungstiefe

Eine App, die den Bedienelementen von iOS und Android folgt, ist schneller gebaut und leichter zu bedienen. Eine App mit eigener Bildsprache, eigenen Animationen und eigenen Bedienelementen kostet 40 bis 100 Stunden mehr. Für eine interne Anwendung lohnt sich dieser Aufwand selten. Für eine App, die Ihre Kunden im Store neben denen der Wettbewerber sehen, oft schon.

Zahl der Plattformen und Geräte

Beide Plattformen zu bedienen ist der Normalfall und im nächsten Abschnitt ausgerechnet. Deutlich teurer wird es bei Tablets mit eigenem Layout, bei Uhren, bei Handhelds mit Barcodescanner oder bei älteren Betriebssystemversionen, die im Bestand noch laufen. Klären Sie früh, welches Gerät Ihre Mitarbeiter tatsächlich in der Hand halten. Ein robuster Lager-Handheld stellt andere Anforderungen als ein aktuelles iPhone, und der Unterschied fällt sonst erst beim ersten Test in der Halle auf.

Nativ, Cross-Platform oder Web-App im Kostenvergleich

Die Technikentscheidung verschiebt den Preis um mehr als Faktor drei. Als Bezugsgröße dient hier eine Cross-Platform-App mit dem Wert 1,0, also eine gemeinsame Codebasis für iOS und Android.

AnsatzKosten im VergleichPasst, wennGrenzen
Nativ mit Swift und Kotlin, zwei getrennte CodebasenFaktor 1,6 bis 1,9Kamera, Bluetooth, Hintergrunddienste, Karten oder Wearables die tragende Funktion sindZwei Codebasen, zwei Testläufe, doppelte Pflege über die gesamte Laufzeit
Cross-Platform mit Flutter oder React NativeFaktor 1,0die Fachlogik im Vordergrund steht und beide Plattformen dasselbe können sollenSehr gerätenahe Funktionen brauchen native Zusatzmodule, je Fall 20 bis 60 Stunden
Weboberfläche im Store verpackt, etwa mit CapacitorFaktor 0,6 bis 0,8eine Weboberfläche bereits existiert und nur mobil verfügbar sein sollDie Bedienung fühlt sich weniger nach App an, Offlinebetrieb bleibt aufwendig
Progressive Web App ohne StoreFaktor 0,5 bis 0,7kein Store-Auftritt nötig ist und der Zugriff über den Browser genügtPush auf iOS erst nach Ablage auf dem Home-Bildschirm, eingeschränkter Hardwarezugriff, keine Store-Sichtbarkeit
Relative Entwicklungskosten bei gleichem Funktionsumfang

Für interne Anwendungen im Mittelstand fällt die Entscheidung fast immer auf Cross-Platform. Die Fachlogik ist der Kern, beide Plattformen sollen identisch funktionieren, und Sie pflegen später einen Stand statt zwei. Nativ wird interessant, wenn eine Funktion die App trägt, die auf beiden Systemen grundverschieden umgesetzt ist: eine dauerhafte Bluetooth-Verbindung zu Messgeräten, Hintergrundortung über Stunden, eine Kartendarstellung mit vielen tausend Punkten.

Die Progressive Web App verdient mehr Aufmerksamkeit, als sie bekommt. Wenn Ihre Nutzer angemeldete Kunden oder eigene Mitarbeiter sind und niemand die Anwendung im Store suchen wird, sparen Sie bis zur Hälfte der Entwicklungskosten. Dazu entfallen die Store-Einreichungen und ein guter Teil der jährlichen Anpassung an neue Betriebssystemversionen. Der Preis dafür sind Einschränkungen bei Benachrichtigungen und beim Zugriff auf Gerätefunktionen. Wer damit leben kann, hat die schnellste und günstigste Variante.

Prüfen Sie ehrlich, ob Ihre Anwendung wirklich in den Store muss. Diese eine Frage entscheidet über zehntausende Euro, und sie wird meist beantwortet, bevor sie gestellt wurde.

Rechenbeispiele

Die folgenden Beispiele sind Kalkulationen typischer Vorhaben aus Industrie, Energiewirtschaft und Wohnungswirtschaft. Jede Position steht mit ihrer Stundenzahl. Gerechnet wird durchgehend mit 120 € pro Stunde und mit Cross-Platform-Entwicklung für iOS und Android.

Prüf- und Wartungsprotokolle für den Außendienst

Ausgangslage: Ihre Techniker füllen Prüfprotokolle auf Papier aus, fotografieren sie im Auto und schicken sie per Mail ins Büro, wo jemand die Werte abtippt. Ein Backend ist vorhanden, eine dokumentierte Schnittstelle existiert bereits.

  • Anmeldung über den bestehenden Firmen-Login, Sperrung bei Austritt: 20 Stunden
  • Liste der offenen Aufträge mit Suche, Filter und Sortierung nach Fälligkeit: 30 Stunden
  • Prüfprotokoll als Formular mit Pflichtfeldern, Mess- und Auswahlwerten sowie Unterschrift auf dem Gerät: 45 Stunden
  • Fotos aufnehmen, komprimieren und dem Protokoll zuordnen: 15 Stunden
  • Offlinepuffer für Keller und Funkloch, automatisches Nachsenden bei Verbindung: 35 Stunden
  • Anbindung an die vorhandene REST-Schnittstelle inklusive Fehlerbehandlung: 25 Stunden
  • Oberflächenentwurf, Gerätetests, Einreichung in beiden Stores, Abnahme: 55 Stunden

Summe: 225 Stunden, rund 27.000 €. Laufzeit etwa vier Monate. Diese Größe ist der häufigste Einstieg, weil sie einen einzigen Ablauf vollständig abbildet. Der Nutzen zeigt sich ab dem ersten Tag: Die Abtipparbeit im Büro entfällt, und die Protokolle stehen am Abend im System statt am Freitag.

Kundenapp eines Versorgers oder Wohnungsunternehmens

Ausgangslage: Ihre Kunden sollen Zählerstände melden, Rechnungen einsehen und den Abschlag ändern, ohne im Servicecenter anzurufen. Die Daten liegen im Abrechnungssystem, die App richtet sich an Verbraucher und fällt damit unter die Anforderungen an Barrierefreiheit.

  • Registrierung mit Kundennummer, Anmeldung, Passwort zurücksetzen, zweiter Faktor per SMS: 50 Stunden
  • Vertrags- und Rechnungsübersicht mit Anzeige und Download der Belege: 55 Stunden
  • Zählerstand erfassen mit Foto des Zählers und Plausibilitätsprüfung gegen den Vorjahreswert: 60 Stunden
  • Abschlagsänderung beantragen, inklusive Regeln für zulässige Beträge: 30 Stunden
  • Verbrauchsverlauf als Diagramm mit Vorjahresvergleich: 45 Stunden
  • Postfach und Push-Nachrichten für Rechnungen und Störungsmeldungen: 40 Stunden
  • Schnittstelle zum Abrechnungssystem mit Protokollierung und Wiederholungslogik bei Ausfall: 75 Stunden
  • Barrierefreiheit nach WCAG 2.1 AA, geprüft mit Sprachausgabe: 30 Stunden
  • Gestaltung im Corporate Design, Gerätetests, zwei Store-Einreichungen, Abnahme: 90 Stunden

Summe: 475 Stunden, rund 57.000 €. Laufzeit etwa sieben Monate. Der größte einzelne Posten ist die Schnittstelle zum Abrechnungssystem. Das ist der Regelfall, sobald echte Geschäftsdaten im Spiel sind. Bringt das Abrechnungssystem keine brauchbare Schnittstelle mit, verdoppelt sich dieser Posten, und die Summe rückt an die obere Bandgrenze.

App und Disposition als gemeinsames System

Ausgangslage: Ihre Monteure sollen Aufträge auf dem Gerät bekommen, Material buchen und zurückmelden. Die Disposition plant heute in Excel und ruft an. Gebraucht werden eine App und eine Weboberfläche, dazu die Übernahme des Altbestands.

  • App für Monteure mit Auftragsliste, Detailansicht, Statuswechsel, Offlinebetrieb, Fotos, Unterschrift und Materialbuchung: 280 Stunden
  • Weboberfläche für die Disposition mit Wochenplanung, Zuweisung und Kalenderansicht: 190 Stunden
  • Rollen- und Rechtemodell, Mandantenfähigkeit für mehrere Standorte: 70 Stunden
  • Schnittstelle zum ERP für Aufträge, Material und Rückmeldung: 100 Stunden
  • Schnittstelle zur Zeiterfassung: 45 Stunden
  • Übernahme der Altdaten mit Abgleichszahlen vor und nach jedem Lauf: 60 Stunden
  • Auswertungen, Exporte und Druckansichten für die Nachkalkulation: 50 Stunden
  • Gestaltung, Tests, Schulung, gestaffelte Einführung, Store-Einreichung: 145 Stunden

Summe: 940 Stunden, rund 113.000 €. Laufzeit zehn bis zwölf Monate. Diese Zahl liegt über dem App-Band, und zwar aus einem sachlichen Grund: Was hier entsteht, ist ein Fachsystem mit zwei Oberflächen, zwei Schnittstellen und einer Datenübernahme. Die App ist das mobile Fenster darauf. Solche Vorhaben kalkulieren wir im Band für Plattformen mit Integrationen. Die vollständige Preisübersicht steht unter Ablauf und Kosten.

Die 60 Stunden für die Datenübernahme wirken hoch, bis der erste Lauf kommt. Für mexxenergie haben wir die Altbestände im laufenden Betrieb migriert, mit Abgleichszahlen vor und nach jedem Lauf. Erst diese Zahlen machen eine Migration prüfbar, und genau dafür ist der Posten da.

Wenn Ihr Vorhaben nach dem dritten Beispiel klingt, das Budget aber beim ersten liegt: Sagen Sie das im ersten Gespräch. Dann schneiden wir den ersten Ausbaustand so zu, dass er allein trägt, statt eine große Lösung halb zu bauen.

Was jedes Jahr nach dem Go-live anfällt

Eine App ist kein Möbelstück. iOS und Android bringen jedes Jahr eine neue Hauptversion, Bibliotheken werden abgekündigt, Store-Richtlinien ändern sich, Zertifikate laufen ab. Wer nichts tut, hat nach zwei Jahren eine App, die neue Geräte nicht mehr installieren können. Planen Sie die laufenden Kosten deshalb schon in die erste Budgetvorlage ein.

PostenKostenAnmerkung
Apple Developer Program99 USD pro JahrPflicht, solange die App im App Store steht. Ohne Verlängerung verschwindet sie.
Google Play Developer Account25 USD einmaligEinmalige Registrierungsgebühr, keine Jahresgebühr.
Apple Developer Enterprise Program299 USD pro JahrNur nötig, wenn Sie die App ausschließlich intern verteilen und am Store vorbei.
Betrieb von Server und Datenbank in Deutschland600 bis 3.000 € pro JahrAbhängig von Nutzerzahl, Datenmenge und Verfügbarkeitsanforderung.
Push-Dienst, Fehler- und Absturzüberwachung0 bis 600 € pro JahrIn kleineren Projekten oft im Betrieb des Servers enthalten.
Betriebsbetreuung und Wartung12 bis 18 Prozent der Projektsumme pro JahrMarktübliche Faustzahl. Enthalten sind Fehlerbehebung, Anpassung an neue Betriebssystemversionen, Sicherheitsaktualisierungen und kleine Änderungen.
Jährliche Kosten nach der Inbetriebnahme

Auf die Rechenbeispiele übertragen heißt das: Die Protokoll-App für 27.000 € kostet 3.200 bis 4.900 € Betreuung pro Jahr. Die Kundenapp für 57.000 € liegt bei 6.800 bis 10.300 €. Das Plattformprojekt für 113.000 € kommt auf 13.500 bis 20.300 €. Dazu jeweils die Store-Gebühren und der Serverbetrieb.

Wo Sie innerhalb dieser Spanne landen, hängt daran, wie stark die App an fremden Systemen hängt. Eine in sich geschlossene App liegt am unteren Rand. Eine App mit drei Schnittstellen liegt am oberen, weil jede Änderung im ERP eine Prüfung auslöst. In der Betreuung ist bei uns ein benannter Ansprechpartner enthalten, der das Projekt aus der Entwicklung kennt und bei einer Störung nicht erst nachlesen muss, warum eine Funktion so gebaut wurde.

Wer die Weiterentwicklung bezahlt

Trennen Sie Wartung und Weiterentwicklung im Vertrag. Wartung hält den Stand lauffähig. Weiterentwicklung baut Neues. Wenn beides in einem Topf liegt, entsteht regelmäßig Streit darüber, ob eine gewünschte Änderung enthalten ist. Üblich ist ein Wartungsvertrag mit fester Jahrespauschale und ein Kontingent an Entwicklungstagen, das Sie nach Bedarf abrufen. Der Quellcode gehört Ihnen ab dem ersten Commit, damit diese Entscheidung Ihre bleibt und nicht die Ihres Dienstleisters.

Wie lange die Entwicklung dauert

Die Dauer hängt an den Stunden, folgt ihnen aber nicht linear. Mehr Entwickler machen ein Projekt nur begrenzt schneller, weil Abstimmung Zeit kostet und weil Ihre Fachabteilung eine bestimmte Zahl von Fragen pro Woche beantworten kann und keine mehr. Die folgenden Spannen setzen voraus, dass Ihre Seite Entscheidungen innerhalb weniger Tage trifft.

UmfangKalenderzeitWas den Takt bestimmt
200 bis 300 Stunden3 bis 4 MonateFachliche Klärung und die erste Store-Einreichung
400 bis 600 Stunden5 bis 8 MonateSchnittstellenabstimmung mit Ihrer IT und den Systemherstellern
900 Stunden und mehr9 bis 15 MonateDatenübernahme, Schulung und die gestaffelte Einführung je Standort

Zwei Punkte verschieben den Termin regelmäßig nach hinten, und beide liegen selten beim Entwicklungsteam. Der erste ist der Zugang zum Bestandssystem: Wenn die Testumgebung des ERP erst nach acht Wochen bereitsteht, verschiebt sich alles Nachgelagerte um acht Wochen. Der zweite ist die Abnahme: Wenn Ihre Fachabteilung im Quartalsabschluss steckt, testet niemand. Beides lässt sich einplanen, sobald es auf dem Tisch liegt.

Die Store-Prüfung selbst dauert bei Apple meist wenige Werktage, gelegentlich länger bei der Erstveröffentlichung. Google Play ist in der Regel schneller. Rechnen Sie trotzdem mit zwei Wochen Puffer vor einem festen Starttermin, denn eine Ablehnung wegen fehlender Datenschutzangaben kostet einen kompletten Durchlauf.

Ein nutzbarer Zwischenstand liegt deutlich früher vor als die fertige App. Nach etwa einem Drittel der Zeit können Sie eine Testversion auf dem eigenen Gerät installieren und den Hauptablauf durchspielen. Nutzen Sie das. Es ist der günstigste Zeitpunkt, um festzustellen, dass ein Feld fehlt.

Festpreis oder nach Aufwand

Beide Modelle funktionieren, und beide funktionieren nur unter bestimmten Bedingungen. Sie bekommen von uns einen Festpreis, sobald sich der Umfang nach der Analyse mit weniger als 20 Prozent Unsicherheit beziffern lässt. Darüber rechnen wir nach Aufwand, mit einer vereinbarten Obergrenze, die ohne Ihre Zustimmung nicht überschritten wird.

Ein Festpreis vor der Analyse ist ein Ratespiel, das immer derselbe bezahlt. Entweder der Anbieter kalkuliert einen deutlichen Risikoaufschlag ein, dann zahlen Sie für Unsicherheit. Oder er kalkuliert knapp und muss später über jede Änderung verhandeln, dann zahlen Sie mit Reibung und Terminen. Deshalb steht bei uns eine bezahlte Analysephase am Anfang, aus der ein Konzept, ein Schnittstellenbild und eine Schätzung mit Stundenzahlen je Funktion hervorgehen. Danach lässt sich sinnvoll über einen Festpreis sprechen.

Wann ein Festpreis passt

  • Der Funktionsumfang ist beschrieben und wird sich während der Laufzeit kaum ändern
  • Die Schnittstellen sind dokumentiert und eine Testumgebung ist zugänglich
  • Es gibt eine Person auf Ihrer Seite, die fachliche Fragen verbindlich entscheidet
  • Das Budget muss vorab genehmigt werden und darf sich danach nicht bewegen

Wann Abrechnung nach Aufwand ehrlicher ist

  • Der Zugriff auf das Altsystem ist noch ungeklärt oder undokumentiert
  • Der Zuschnitt soll sich anhand des Nutzerfeedbacks aus den ersten Ausbaustufen entwickeln
  • Mehrere Fachbereiche sind beteiligt und die Prioritäten sind noch in Bewegung
  • Die App ist der erste Schritt in ein größeres Vorhaben, dessen Umfang noch offen ist

Bei Abrechnung nach Aufwand bekommen Sie monatlich eine Aufstellung, die zeigt, wohin die Stunden geflossen sind, und einen Abgleich gegen die Obergrenze. Wird absehbar, dass die Grenze nicht reicht, erfahren Sie das, während noch Zeit zum Umsteuern ist. Eine ausführliche Gegenüberstellung beider Modelle steht unter Festpreis oder nach Aufwand.

Wo Sie sparen können, ohne es zu bereuen

Sparen ist möglich, aber nicht an jeder Stelle. Die folgenden Hebel senken den Preis spürbar und kosten Sie später nichts.

  • Einen Ablauf vollständig umsetzen statt fünf Abläufe halb. Ein fertiger Ablauf spart ab Tag eins Arbeitszeit, fünf angefangene sparen nichts.
  • Die Verwaltungsoberfläche zunächst weglassen und Stammdaten im Bestandssystem pflegen. Das spart 60 bis 150 Stunden und lässt sich später nachrüsten.
  • Auf die Standardbedienelemente der Plattform setzen, solange die App intern genutzt wird.
  • Offline auf Lesen und Erfassen begrenzen und die Freigabe online lassen.
  • Vorhandene Firmenkonten für die Anmeldung nutzen, statt eine eigene Nutzerverwaltung zu bauen.
  • Auswertungen über einen Export in Ihr vorhandenes Auswertungswerkzeug lösen, statt Diagramme in der App nachzubauen.

Und die Stellen, an denen Sparen teuer wird: automatisierte Tests, Protokollierung von Fehlern im Betrieb, Dokumentation der Schnittstellen und Sicherheitsprüfung. Diese Posten sind der kleinste Teil der Rechnung. Fehlen sie, zahlen Sie ab dem zweiten Jahr bei jeder Änderung drauf, weil niemand mehr sagen kann, was eine Anpassung an anderer Stelle kaputt macht.

Streichen Sie Funktionen, nie die Prüfbarkeit. Eine App mit halbem Funktionsumfang lässt sich ausbauen. Eine App ohne Tests und ohne Dokumentation lässt sich nur noch ersetzen.

Wann eine App die falsche Antwort ist

Ein Teil der Anfragen, die bei uns eingehen, braucht keine App. Wenn das im Erstgespräch herauskommt, sagen wir es Ihnen, auch wenn die Anfrage damit erledigt ist. Prüfen Sie die folgenden Fälle, bevor Sie überhaupt ein Angebot einholen.

  • Die Anwendung wird ausschließlich am Schreibtisch genutzt. Dann ist eine Weboberfläche günstiger und leichter zu pflegen.
  • Sie brauchen Inhalte, die sich täglich ändern, und keine Gerätefunktion. Eine mobil bedienbare Website genügt.
  • Der Anwendungsfall ist im Standard eines Systems abgedeckt, das Sie bereits lizenziert haben. Prüfen Sie das Modul, bevor Sie es nachbauen lassen.
  • Der Engpass liegt im Ablauf selbst. Eine App macht einen unklaren Ablauf nur schneller unklar.
  • Es gibt niemanden im Haus, der die App fachlich betreut. Ohne diese Person schläft jedes System nach einem Jahr ein.

Trifft einer dieser Punkte auf Sie zu, nennen wir Ihnen, soweit wir es kennen, das Standardprodukt, das besser passt. Eine Übersicht, wann Eigenentwicklung sinnvoll ist und wann nicht, finden Sie unter Individualsoftware oder Standardsoftware.

Häufige Fragen

Was kostet die günstigste sinnvolle App?
Rund 18.000 €. Dafür bekommen Sie einen klar abgegrenzten Ablauf für iOS und Android, mit Anmeldung, einer Schnittstelle und Veröffentlichung in beiden Stores. Alles darunter ist entweder eine Web-App ohne Store oder ein Prototyp, der nicht in den Betrieb geht.
Warum bekomme ich für dieselbe App anderswo ein Angebot über die Hälfte?
Meist aus einem von drei Gründen. Der Stundensatz stammt aus einem Niedriglohnland, dann verschiebt sich der Aufwand auf Ihre Seite. Oder Test, Store-Einreichung und Dokumentation fehlen im Angebot und tauchen später als Nachtrag auf. Oder der Umfang wurde anders verstanden. Vergleichen Sie deshalb die Stundenzahlen je Funktion statt der Endsummen. Wo die Stundenzahlen fehlen, fragen Sie danach.
Kostet die zweite Plattform noch einmal so viel wie die erste?
Bei Cross-Platform-Entwicklung nicht. Dort schlägt die zweite Plattform mit etwa 10 bis 20 Prozent zu Buche, im Wesentlichen für Tests und die zweite Store-Einreichung. Bei nativer Entwicklung mit zwei getrennten Codebasen liegen Sie bei 60 bis 90 Prozent Aufschlag, und Sie zahlen ihn jedes Jahr in der Wartung erneut.
Wir haben schon ein Backend. Wird die App dadurch billiger?
Ja, wenn das Backend eine dokumentierte Schnittstelle hat, die Ihre Fachdaten in der Form liefert, die die App braucht. Dann sparen Sie 80 bis 200 Stunden. Muss die Schnittstelle erst gebaut werden oder liefert sie Daten nur im Format der Weboberfläche, fällt der Vorteil kleiner aus. Ein Blick in die Dokumentation vor dem Angebot klärt das in einer Stunde.
Was kostet die Veröffentlichung in den Stores?
An Gebühren 99 USD pro Jahr bei Apple und einmalig 25 USD bei Google. An Arbeit die Erstellung der Store-Einträge, Bildschirmfotos in mehreren Formaten, Beschreibungstexte, Datenschutzangaben und einen Testzugang für die Prüfer. Beim ersten Mal rund zwanzig Stunden, bei Updates fünf bis acht.
Machen KI-Werkzeuge die Entwicklung inzwischen billiger?
Beim Schreiben von Code helfen sie spürbar, und das ist in unseren Stundenzahlen bereits berücksichtigt. Die übrigen Posten bewegen sie kaum: Fachklärung mit Ihren Leuten, Tests auf echten Geräten, Abstimmung mit Ihrer IT, Store-Einreichung und Abnahme bleiben, was sie sind. Wer Ihnen eine App zum halben Preis anbietet, weil er KI einsetzt, hat entweder die Klärung nicht eingeplant oder gibt sie an Sie weiter.
Wie hoch sind die Kosten, wenn wir nach dem Start nichts weiterentwickeln?
Auch dann fallen 12 bis 18 Prozent der Projektsumme pro Jahr an, eher am unteren Rand. Diese Kosten entstehen unabhängig von Ihren Wünschen, weil iOS und Android jährlich neue Hauptversionen bringen, Bibliotheken abgekündigt werden und Sicherheitslücken geschlossen werden müssen. Eine App, die zwei Jahre unangetastet bleibt, ist danach meist nur mit erheblichem Aufwand wieder lauffähig.
Können wir klein anfangen und später ausbauen?
Ja, und das ist der Weg, den wir in den meisten Fällen empfehlen. Wichtig ist, dass der erste Ausbaustand allein einen Nutzen hat und dass die Architektur den Ausbau vorsieht. Eine App, die für zwanzig Nutzer gebaut wurde und später zweitausend bedienen soll, wird an einer Stelle neu geschrieben. Diese Stelle benennen wir vorher, damit Sie die Entscheidung bewusst treffen.
Gehört uns der Quellcode?
Ab dem ersten Tag. Der Code liegt in einem Repository, auf das Sie Zugriff haben, mit vollständiger Historie. Dazu gehören die Bauanleitung, die Zugänge zu den Store-Konten und die Dokumentation der Schnittstellen. Die Store-Konten laufen auf Ihren Namen, damit ein Anbieterwechsel Ihre Veröffentlichung nicht blockiert.
Was passiert, wenn wir den Dienstleister wechseln wollen?
Dann übergeben wir Code, Zugänge und Dokumentation. Prüfen Sie diesen Punkt bei jedem Anbieter vor der Beauftragung, denn wenn er wichtig wird, zahlen Sie ihn in Monaten. Ein brauchbarer Test im Angebotsgespräch: Fragen Sie, ob ein fremdes Team die Anwendung allein aus Repository und Dokumentation bauen und veröffentlichen könnte. Wer darauf ausweichend antwortet, hat Ihre Antwort schon gegeben.
Wie verbindlich ist eine Zahl vor der Analyse?
Als Größenordnung brauchbar, als Vertragsgrundlage nicht. Aus einem Gespräch und einer Funktionsliste lässt sich das richtige Band bestimmen und eine Spanne nennen, die um etwa 30 Prozent schwankt. Nach der Analyse mit Blick in Ihre Systeme liegt die Schätzung bei unter 20 Prozent Abweichung, und dann sprechen wir über einen Festpreis.
Wo werden die Daten gespeichert?
In Rechenzentren in Deutschland oder der EU, mit Auftragsverarbeitungsvertrag. Wenn Ihre IT eigene Vorgaben hat, etwa Betrieb im eigenen Rechenzentrum, richten wir uns danach. Das gehört in die Analysephase, weil es die Betriebskosten und die Anforderungen an die Bereitstellung beeinflusst.

Wie Sie zu einer belastbaren Zahl kommen

Für eine erste Einordnung genügt ein Gespräch von dreißig Minuten. Bringen Sie mit, welchen Ablauf die App abbilden soll, wie viele Menschen sie nutzen werden, welches System die Daten hält und ob es dafür eine Schnittstelle gibt. Aus diesen vier Angaben ergibt sich das Band, und Sie haben eine Zahl, mit der Sie intern weiterarbeiten können.

Wird es konkreter, folgt die Analysephase. Dabei sehen wir uns Ihre Systeme an, sprechen mit den Menschen, die die Arbeit heute auf Papier oder in Excel erledigen, und liefern ein Konzept mit Stundenzahlen je Funktion. Dieses Dokument gehört Ihnen, auch wenn Sie danach mit jemand anderem weiterarbeiten.

45 Minuten mit dem Geschäftsführer. Kostenlos.

Sie beschreiben Ihren Prozess. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich eine Eigenentwicklung für Sie rechnet — und wenn nicht, welches Standardprodukt besser passt. Danach bekommen Sie eine Einschätzung zu Aufwand und Kosten. Keine Präsentation, kein Verkaufsgespräch.

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