Was in einer monatlichen SEO-Betreuung steckt
„SEO-Betreuung ab X € im Monat“ ist die verbreitetste Preisangabe der Branche und sagt für sich genommen nichts. Entscheidend ist, was in den Stunden passiert — und dort unterscheiden sich Angebote um den Faktor drei bei gleichem Preis.
| Tätigkeit | Wie oft | Was sie bewirkt |
|---|---|---|
| Inhalte schreiben oder überarbeiten | laufend | Der einzige Posten, der neue Sichtbarkeit erzeugt. Alles andere hebt Vorhandenes. |
| Technische Fehler beheben | anfangs viel, danach wenig | Einmalig oft der größte Sprung — kaputte Adressen, fehlende Seiten, Sperren in der robots.txt. |
| Interne Verlinkung ordnen | quartalsweise | Wird unterschätzt. Bei Stern stiegen neue Seiten von 1–3 auf 38 eingehende interne Links. |
| Auswertung und Bericht | monatlich | Notwendig, aber kein Ergebnis. Wo der Bericht den Großteil der Stunden frisst, stimmt die Aufteilung nicht. |
| Verweise von fremden Seiten aufbauen | je nach Ansatz | Bei Stern kam davon nichts zum Einsatz — die Verbesserung entstand ohne einen einzigen gekauften Verweis. |
Die eine Frage, die Angebote trennt: Wie viel der monatlichen Stunden geht in Inhalte, und wie viel in Auswertung? Wenn die Antwort ausweicht, kennen Sie das Verhältnis bereits.
Einen festen Monatsbetrag nennen wir auf dieser Seite nicht. Er hängt daran, wie viel Inhalt entstehen soll und wie der technische Zustand ist — und eine Zahl ohne diesen Blick wäre geraten. Was wir vorher tun, ist hineinsehen und den Zustand aufschreiben; danach steht der Betrag.
Wie lange es dauert
Die ehrliche Spanne ist unangenehm breit: Von einer neuen Seite bis zu einer stabilen Position auf Seite 1 vergehen bei einer eingeführten Website meist zwei bis sechs Monate, bei einer neuen Domain deutlich länger. Wer Ihnen Wochen verspricht, meint entweder Begriffe ohne Wettbewerb oder er weiß es nicht.
Es gibt eine Ausnahme, und wir haben sie gemessen — sie taugt aber nicht als Erwartung, sondern nur als Erklärung dafür, wovon die Geschwindigkeit abhängt.
Der Fall, in dem es 14 Tage waren
Bei Stern Stuckateure standen sechs neue Themenseiten nach vierzehn Tagen auf Seite 1 — darunter drei Kostenseiten mit 2.203, 1.100 und 430 Impressionen. Über die ganze Website stieg die Sichtbarkeit von 100 auf 687 Impressionen am Tag, die Ø Position von 14,6 auf 9,7, die Zahl der Begriffe auf Seite 1 von 135 auf 322.
Warum es dort so schnell ging, ist der eigentlich lehrreiche Teil: Die Domain war eingeführt und hatte Vertrauen, das Thema hatte lokal kaum Wettbewerb — und der größte Einzelfund war kein SEO-Kunststück, sondern ein Versehen. Zehn fertig entwickelte Seiten waren nie auf den Server geladen worden. Sie lagen im Repository und lieferten live einen Fehler; die Sitemap kannte 25 statt 35 Adressen.
Übertragen Sie diese vierzehn Tage nicht auf Ihren Fall. Sie sind das Ergebnis einer eingeführten Domain, eines wettbewerbsarmen Themas und eines behobenen Fehlers — nicht der Normalfall. Der Normalfall sind Monate.
Wann sich SEO nicht lohnt
Vier Fälle, in denen wir abraten. Sie kommen häufiger vor, als es einem Anbieter recht sein kann.
- Es gibt keine Suchanfragen. Das klingt banal und ist der häufigste Fall. Bevor irgendjemand über Inhalte redet, gehört gemessen, ob Ihr Thema überhaupt gesucht wird — mit absoluten Zahlen, nicht mit Trendkurven. Wir haben selbst erlebt, wie eine Trendzahl zur falschen Entscheidung führte.
- Sie leben von wenigen großen Aufträgen aus einem festen Netzwerk. Dann bringt der elfte Besucher am Tag nichts. Die Zeit ist in Empfehlungen und Bestandskunden besser angelegt.
- Sie haben ein lokales Ladengeschäft und noch kein gepflegtes Google-Unternehmensprofil. Das ist der wirksamere Hebel, kostet nichts und wirkt in Tagen statt Monaten. Erst danach lohnt die Arbeit an der Website.
- Sie können den Wert einer Anfrage nicht beziffern. Ohne diese Zahl lässt sich nicht sagen, ob sich der Aufwand rechnet — und dann wird jede Auswertung zur Geschmacksfrage.
Bleibt der Fall, in dem es sich lohnt: Ihr Thema wird gesucht, eine Anfrage hat einen bezifferbaren Wert, und die Website ist technisch nicht im Weg. Dann ist SEO die günstigste dauerhafte Quelle für Anfragen, die es gibt — mit dem Nachteil, dass sie langsam anläuft.
Wie NOVU Systems GmbH anfängt
Am Anfang steht kein Vertrag, sondern ein Blick auf den Bestand: Was ist überhaupt indexiert, was wird gesucht, wo steht die Website heute, und gibt es technische Sperren. Bei Stern hat genau dieser Schritt die zehn nicht veröffentlichten Seiten gefunden — vor jeder inhaltlichen Arbeit.
Danach wird sortiert statt gestreut. Aus 982 Suchbegriffen wurden dort wenige Themenfelder, und für jedes Feld eine Seite. Für den Cluster „abgehängte Decken“ mit dreizehn Impressionen entstand ausdrücklich keine eigene Seite — er gehörte inhaltlich woandershin. Diese Absagen sind Teil der Arbeit, nicht ihr Ausfall.
Was wir nicht tun: Verweise kaufen, Texte in Masse erzeugen lassen, oder eine Position garantieren. Wer eine Position zusagt, sagt etwas zu, das ihm nicht gehört.
Häufige Fragen
Was kostet SEO im Monat?
Das hängt daran, wie viel Inhalt entstehen soll und in welchem technischen Zustand die Website ist. Wir nennen den Betrag nach einem Blick auf den Bestand und nicht vorher — eine Pauschale ohne diesen Blick wäre geraten, und geratene Zahlen werden im ersten Streitfall teuer.
Wie lange dauert SEO?
Bei einer eingeführten Website meist zwei bis sechs Monate bis zu einer stabilen Position, bei einer neuen Domain länger. Es gibt Ausreißer nach unten — wir haben einen mit vierzehn Tagen gemessen —, aber die entstehen durch behobene Fehler und wettbewerbsarme Themen, nicht durch besondere Verfahren.
Was bringt SEO konkret?
Messbar zuerst Impressionen, dann Klicks, dann Anfragen — in dieser Reihenfolge und mit Abstand dazwischen. Bei Stern stiegen die Impressionen auf das 6,8-Fache und die Klicks auf das 2,2-Fache. Ob daraus Aufträge wurden, ist nicht gemessen worden; wir behaupten es deshalb auch nicht.
Garantieren Sie Platz eins?
Nein, und wer das tut, verkauft etwas, das ihm nicht gehört. Zusagen können wir das Vorgehen und die Messung: welcher Stand vorher war, was gemacht wurde, was sich verändert hat. Wenn sich nichts verändert, steht das genauso im Bericht.
Brauchen wir laufende Betreuung oder reicht einmal?
Der technische Teil ist überwiegend einmalig — Fehler behoben ist behoben. Inhalte sind es nicht. Wenn niemand im Haus schreibt, braucht es laufende Betreuung; wenn jemand schreibt und nur Richtung braucht, reicht ein kleineres Kontingent.
Wie es weitergeht
45 Minuten mit dem Geschäftsführer. Kostenlos.
Sie beschreiben Ihren Prozess. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich eine Eigenentwicklung für Sie rechnet — und wenn nicht, welches Standardprodukt besser passt. Danach bekommen Sie eine Einschätzung zu Aufwand und Kosten. Keine Präsentation, kein Verkaufsgespräch.
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