Warum der erste Schritt Geld kostet
Fast jede Agentur bietet ein kostenloses Erstgespräch an, und fast jede meint damit dasselbe: ein Verkaufsgespräch. Wer nichts berechnet, muss die Zeit über den Auftrag wieder hereinholen — also wird ein Auftrag daraus gemacht.
Wir machen es umgekehrt. Ein bezahlter Tag ist eine abgeschlossene Leistung mit einem Ergebnis, das Ihnen gehört. Wir müssen daraus kein Projekt machen, und deshalb können wir Ihnen sagen, wenn keins nötig ist.
Das Gespräch vorher bleibt kostenlos. Es dauert eine halbe Stunde und klärt, ob eine Sichtung bei Ihnen überhaupt sinnvoll ist. Nicht selten ist die Antwort nein — dann sparen Sie sich den Tag.
Was Sie dafür bekommen
- Wir arbeiten am echten System, nicht an Screenshots
- Schriftliche Einschätzung, welche Probleme vorliegen und wie oft
- Eine Aufwandsspanne, nach oben und nach unten begründet
- Das Ergebnis gehört Ihnen — auch wenn es lautet, dass Sie bleiben sollten
Die Aufwandsspanne ist der eigentliche Punkt. Eine Zahl ohne Begründung ist wertlos — deshalb steht in der Einschätzung, was sie nach unten drückt und was sie nach oben treibt. Sie können damit auch zu einem anderen Anbieter gehen; das ist ausdrücklich erlaubt.
Was er kostet
Die Sichtung kostet 1.500 € zuzüglich Umsatzsteuer. Das ist ein Festbetrag, keine Spanne und kein Tagessatz mit offenem Ende — auch dann nicht, wenn der Tag länger wird als geplant.
Wird daraus ein Projekt, rechnen wir den Betrag vollständig an. Sie zahlen ihn also nur, wenn wir am Ende nicht zusammenarbeiten — genau in dem Fall, in dem Sie trotzdem etwas in der Hand haben sollten.
| Fall | Was Sie zahlen |
|---|---|
| Sichtung, danach ein Projekt bei uns | 1.500 €, voll auf das Projekt angerechnet |
| Sichtung, danach kein Projekt | 1.500 € — Sie behalten die Einschätzung |
| Vorgespräch ohne Sichtung | nichts |
Wie so ein Tag abläuft
- Vorab bekommen wir Zugang: zum System, zum Quellcode oder zu einer Testumgebung — je nachdem, worum es geht. Ohne Zugang keine Sichtung; aus Screenshots lässt sich nichts Belastbares ableiten.
- Am Tag selbst gehen wir die Hauptabläufe durch und schreiben mit. Bei Barrierefreiheit mit Tastatur und Screenreader, bei einer Anwendung entlang der Wege, die Ihre Leute täglich nehmen, bei einem fremden Angebot Position für Position.
- Wir halten fest, was vorliegt und wie oft. Häufigkeit ist wichtiger als Vollständigkeit — dreimal derselbe Fehler an einer Stelle ist ein anderer Aufwand als dreimal an dreien.
- Innerhalb einer Woche bekommen Sie die schriftliche Einschätzung mit der begründeten Aufwandsspanne.
Wofür sich das eignet
| Ausgangslage | Was die Sichtung klärt |
|---|---|
| Ein fremdes Angebot liegt vor | Ob der Preis zum Umfang passt, was fehlt und welche Posten sich nicht prüfen lassen |
| Barrierefreiheit nach dem BFSG | Welche Kriterien betroffen sind, wie oft, und ob Nachrüsten oder Neubau günstiger ist |
| WordPress stößt an Grenzen | Welche Probleme innerhalb von WordPress lösbar sind und welche nicht |
| Ein bestehendes System soll erweitert werden | Ob der Quellcode das trägt und was eine Erweiterung realistisch kostet |
Wann Sie das nicht brauchen
Wenn Sie schon wissen, was gebaut werden soll, und nur einen Preis dafür brauchen, ist die Sichtung überflüssig — dann schreiben wir ein Angebot. Sie ist ein Werkzeug für unklare Lagen, nicht für klare.
Ebenso wenig sinnvoll ist sie bei einer neuen Website ohne Altbestand. Da gibt es nichts zu sichten; die Fragen klärt ein Gespräch.
Und wenn Ihr Budget den Betrag ernsthaft spürt, sagen Sie es. Dann ist die Größenordnung des Folgeprojekts vermutlich ohnehin nicht die, in der wir arbeiten, und ein Standardprodukt bringt Sie weiter als wir.
„Andere schauen sich das kostenlos an“
Stimmt, und das ist ein ernst zu nehmendes Argument. Wenn jemand anderes dieselbe Frage umsonst beantwortet, nehmen Sie das Angebot — vorausgesetzt, Sie bekommen dasselbe: einen Tag am echten System, eine schriftliche Einschätzung und eine Aufwandsspanne, die auch nach unten begründet ist.
Meist ist es das nicht. Eine kostenlose Prüfung dauert eine Stunde, findet auf der Oberfläche statt und mündet in ein Angebot. Das ist kein Vorwurf — niemand verschenkt einen Arbeitstag. Es heißt nur, dass Sie zwei verschiedene Dinge vergleichen.
Der Unterschied zeigt sich an einer einzigen Frage: Kann das Ergebnis lauten, dass Sie nichts beauftragen sollten? Bei uns kann es das, weil der Tag bezahlt ist. Bei einer kostenlosen Prüfung wäre das ein Verlustgeschäft.
Häufige Fragen
Was, wenn das Ergebnis lautet, dass ich nichts tun muss?
Dann steht das so in der Einschätzung, und der Tag ist trotzdem berechnet. Das ist kein schlechtes Ergebnis — es ist die günstigste Auskunft, die Sie bekommen können, verglichen mit einem Projekt, das Sie nicht gebraucht hätten.
Bekomme ich die Einschätzung auch, wenn ich anschließend woanders beauftrage?
Ja. Das Ergebnis gehört Ihnen, ohne Einschränkung. Eine Aufwandsspanne, mit der eine andere Agentur arbeiten kann, ist Teil der Leistung — sonst wäre es keine Leistung, sondern ein Angebot mit Rechnung.
Reicht ein Tag denn?
Für eine begründete Einschätzung ja, für eine vollständige Prüfung nein. Wir sehen die Hauptabläufe an, nicht jeden Winkel. Wo ein Tag nicht reicht, steht das in der Einschätzung — dann bekommen Sie eine Aussage über den ungeprüften Teil statt einer erfundenen.
Und wenn wir uns über den Umfang nicht einig werden?
Was wir uns ansehen, wird vorher schriftlich festgelegt — welche Abläufe, welches System, welche Frage beantwortet werden soll. Danach richtet sich der Tag. Kommt währenddessen etwas Größeres zum Vorschein, sagen wir es und fragen, ob wir die Richtung wechseln sollen.
Wie es weitergeht
Schreiben Sie uns, worum es geht und was Sie beantwortet haben wollen. Im Vorgespräch sagt Ihnen die NOVU Systems GmbH, ob eine Sichtung das richtige Mittel ist — und wenn nicht, welches.
45 Minuten mit dem Geschäftsführer. Kostenlos.
Sie beschreiben Ihren Prozess. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich eine Eigenentwicklung für Sie rechnet — und wenn nicht, welches Standardprodukt besser passt. Danach bekommen Sie eine Einschätzung zu Aufwand und Kosten. Keine Präsentation, kein Verkaufsgespräch.
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