Erkennen, was im Laden passiert — nicht, wer da ist
Moderne Bildanalyse kann erstaunlich viel. Für den Laden zählt nur ein kleiner Teil davon, und genau den bauen wir:
Was wir erkennen
- Personen als anonyme Punkte: Anzahl, Wartende, Belegung einer Zone
- Leere Regalfächer und falsch platzierte Ware
- Artikel und Hände in der Zone der SB-Kasse — als Abgleich mit dem Scan
- Gegenstände und Flüssigkeit auf dem Boden, zugestellte Fluchtwege
Was wir bewusst nicht erkennen
- Gesichter, Identitäten, Wiedererkennung über Besuche hinweg
- Alter, Geschlecht, Herkunft, Stimmung
- Wer im Team wie schnell arbeitet
Das ist nicht nur eine Frage des Datenschutzes. Je weniger ein System über Menschen weiß, desto leichter lässt es sich einführen — bei Kundschaft, Team und Betriebsrat.
Ein kleines Gerät, das die Filiale nicht verlässt
Die Edge-Box ist das Herz des Systems. Sie steht im Technikraum oder Lager, hängt an Ihrem Kameranetz und rechnet mit einem KI-Beschleuniger direkt vor Ort.
- Auswertung vor Ort: Erkennung, Zählung, Verpixelung und Maskierung des Personals passieren auf der Box.
- Ringspeicher: Aufzeichnungen liegen verschlüsselt 72 Stunden auf der Box und werden dann automatisch überschrieben.
Weiterverwenden, was da ist — ergänzen, wo es fehlt
Viele IP-Kameras, die in den letzten Jahren verbaut wurden, sprechen den Standard ONVIF und lassen sich direkt anbinden. Analoge oder sehr alte Kameras tauschen wir aus, wenn sie für eine Auswertung zu schlecht auflösen.
Wo wir fast immer ergänzen
- Über den SB-Kassen: eine Kamera senkrecht von oben, die nur die Kassenzone sieht.
- An Regalen: kleine Regalkameras, die auf die Ware schauen, nicht in den Gang.
- Am Eingang: für eine saubere Zählung.
Aus einem Bild wird eine Handlung
Eine Erkennung allein hilft niemandem. Entscheidend ist, was danach passiert:
- Team-App: Das Team bekommt Aufgaben statt Alarme — „Kasse 2 öffnen“, „Gang 4 auffüllen“, „SB-Kasse 3: Hilfe anbieten“. Wer eine Aufgabe übernimmt, wird nicht gespeichert. (in Entwicklung)
- Cockpit: Filial- und Bezirksleitung sehen Frequenz, Wartezeiten, offene Lücken und Vorfälle — je Filiale und im Vergleich. (in Entwicklung)
Häufige Fragen
Wie genau ist die Erkennung?
Das hängt von Kamera, Licht und Einbauort ab. Wir messen die Genauigkeit im Pilot und weisen die Fehlalarmquote offen aus — Ihr Team kann jeden Hinweis mit einem Tipp als Fehlalarm markieren, und das System lernt je Filiale nach.
Wie es weitergeht
Schicken Sie uns vorab eine Liste Ihrer Kameras (Hersteller, Modell), dann können wir im Erstgespräch schon sagen, was davon nutzbar ist.
45 Minuten mit dem Geschäftsführer. Kostenlos.
Sie beschreiben Ihren Prozess. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich eine Eigenentwicklung für Sie rechnet — und wenn nicht, welches Standardprodukt besser passt. Danach bekommen Sie eine Einschätzung zu Aufwand und Kosten. Keine Präsentation, kein Verkaufsgespräch.
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