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Filialanalyse: Schlangen, Frequenz und leere Regale — bevor sie stören

Dieselben Kameras, die Verlust sichtbar machen, zählen auch mit: Wie viele Menschen sind im Laden, wie lang wird die Schlange in zehn Minuten, welches Regal ist gerade leer? Aus diesen Zahlen werden Aufgaben für das Team — ohne dass irgendjemand erkannt wird.

Simulation. Die Empfehlung beruht auf Kundenfrequenz, nicht auf Mitarbeiterleistung.

Die Schlange sehen, bevor sie da ist

Die Edge-Box zählt, wie viele Menschen an jeder Kasse warten, und rechnet aus Frequenz, Uhrzeit und Erfahrungswerten der letzten Wochen, wie es in zehn Minuten aussieht. Kreuzt die Prognose Ihr Service-Ziel — etwa zwei Minuten Wartezeit —, bekommt das Team eine Aufgabe: „Kasse 2 öffnen“. Wer sie übernimmt, tippt einmal; gespeichert wird nur, dass sie erledigt wurde. (in Entwicklung)

  • Wartende je Kasse und SB-Bereich, live
  • Prognose für die nächsten 10 bis 15 Minuten
  • Push an das Team statt Durchsage
  • Auswertung „Minuten über Service-Ziel“ pro Tag

Wie viele kommen — und wie viele kaufen

Besucherzahlen pro Stunde, verglichen mit der Zahl der Bons: Daraus ergibt sich, wie viele Besucher auch kaufen. Das zeigt, ob eine Aktion Menschen in den Laden holt, ob sie an der Kasse wieder gehen und wie sich Filialen untereinander unterscheiden. Personal wird bei der Zählung automatisch herausgerechnet.

Heatmaps: Wo sich Kundschaft aufhält, zeigen wir nur als Summe über den Tag. Einzelne Laufwege werden nicht gespeichert.

Besetzung nach Frequenz, nicht nach Bauchgefühl

Aus Frequenzverlauf, Wochentag, Wetter und Aktionen entsteht eine Empfehlung, wann wie viele Kassen besetzt sein sollten. Die Grundlage ist ausschließlich die Kundschaft. Wie schnell einzelne Mitarbeitende arbeiten, erfasst das System nicht — das ist technisch ausgeschlossen und steht so in der Betriebsvereinbarung.

Was als Nächstes kommt

An diesen Bausteinen arbeiten wir; sie sind noch nicht Teil des Angebots und werden erst beworben, wenn sie tragen: Erkennung leerer Regalfächer über kleine Regalkameras, ein Morgen-Briefing mit den Kennzahlen des Vortags, und Hinweise zur Betriebssicherheit — Flüssigkeit am Boden, zugestellte Fluchtwege, eine Person am Boden.

Was hier steht, ist Vorhaben, nicht Zusage. Verbindlich ist, was im Angebot steht.

Häufige Fragen

Werden Kundinnen und Kunden verfolgt?

Nein. Das System zählt und bewertet Zonen. Einzelne Wege werden nicht gespeichert, niemand wird wiedererkannt.

Wie genau ist die Zählung?

Das hängt vom Einbauort ab, besonders am Eingang. Wir kalibrieren im Pilot gegen eine manuelle Zählung und nennen Ihnen die Abweichung.

Brauchen wir dafür die SB-Kassen-Funktion?

Nein. Filialanalyse funktioniert eigenständig und ist oft der einfachste Einstieg, weil sie anonym arbeitet.

Können wir Filialen vergleichen?

Ja, im Cockpit für Bezirks- und Zentralebene. Verglichen werden Filialen, nicht Menschen.

Wie es weitergeht

Filialanalyse ist der unkomplizierteste Einstieg: anonym, schnell eingerichtet und sofort nützlich für das Team.

45 Minuten mit dem Geschäftsführer. Kostenlos.

Sie beschreiben Ihren Prozess. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich eine Eigenentwicklung für Sie rechnet — und wenn nicht, welches Standardprodukt besser passt. Danach bekommen Sie eine Einschätzung zu Aufwand und Kosten. Keine Präsentation, kein Verkaufsgespräch.

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