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Filialhandel: eine Technik, viele Standorte, ein Überblick

Drogerie, Lebensmittel, Fachhandel: Überall laufen SB-Kassen an, Personal ist knapp, und kleine, teure Artikel verschwinden. Wir starten mit einer Pilotfiliale und einer Vergleichsfiliale, messen ehrlich und rollen erst dann aus.

Simulation einer Filiale mit Cockpit-Kennzahlen. Keine Messwerte.

Neue Kassen, weniger Hände, andere Verluste

  • SB-Kassen verkürzen Schlangen, verlagern aber Verluste: In einer EHI-Befragung sahen 43 Prozent der Händler dort höhere Verluste.
  • Kleine, hochwertige Artikel wie Kosmetik, Rasierklingen oder Nahrungsergänzung sind besonders betroffen; Vitrinen helfen, bremsen aber auch den Verkauf.
  • Personal fehlt für zusätzliche Kontrollen — Technik muss Arbeit abnehmen, nicht machen.
  • Filialen sind verschieden: Was in der Innenstadt nötig ist, ist auf dem Land oft zu viel.

Bausteine, die jede Filiale einzeln wählen kann

BausteinWas es der Filiale bringt
SB-Kassen-AssistHinweis am Display statt Verdacht, gezieltere Nachkontrollen
Warteschlangen und FrequenzKasse öffnen, bevor die Schlange entsteht
BeweismappeAnzeige ohne Stundenaufwand
Sicherungs-EmpfehlungVitrine, Etikett oder nichts — je Artikel, nach Inventurdaten
Team-AppAufgaben statt Alarme, ohne Leistungsdaten
Jeder Baustein ist einzeln buchbar. Die Regallücken-Erkennung ist noch in Arbeit und deshalb hier nicht aufgeführt.

Ein Cockpit über alle Filialen — und Anschluss an Ihre IT

  • Vergleich über Filialen: Wartezeiten, Lücken, SB-Hinweise, Fehlalarmquote — Filialen werden verglichen, nicht Menschen.
  • Einheitliche Vorlagen: DSFA, Betriebsvereinbarung und Beschilderung einmal abgestimmt, in jeder Filiale gleich.

Eine Filiale, eine Vergleichsfiliale, klare Zahlen

  • Vorbereitung: Sichtung, Einbauplan, DSFA, Betriebsvereinbarung, Beschilderung, Abstimmung mit der IT.
  • Nullmessung: Nur anonyme Zählung — Frequenz, Wartezeiten, Lücken. So kennen wir den Ausgangspunkt.
  • Betrieb: Bausteine live, monatlicher Bericht an Filiale und Zentrale.
  • Auswertung: Vergleich mit der Vergleichsfiliale, Befragung von Team und Kundschaft, Entscheidung über den Rollout.
KennzahlMessung
Verlust an SB-KassenInventurdifferenz der betroffenen Warengruppen, verglichen mit der Vergleichsfiliale
FehlalarmquoteRückmeldungen „Fehlalarm“ aus der Team-App
WartezeitMinuten über Service-Ziel pro Tag
RegallückenZeit von Lücke bis aufgefüllt
NachkontrollenAnzahl Zufallskontrollen an SB-Kassen
AkzeptanzKurzbefragung von Team und Kundschaft
Was im Pilot gemessen wird — vorher festgelegt, nicht hinterher ausgesucht.

Einmal sauber, dann überall gleich

Bei Filialketten ist für technische Einrichtungen, die filialübergreifend eingesetzt werden, oft der Gesamtbetriebsrat zuständig. Wir liefern eine Muster-Betriebsvereinbarung, die genau das regelt, was Betriebsräte fragen: Zweck, keine Leistungskontrolle, Löschfristen, wer was sehen darf. Personal wird in allen Bildern automatisch ausgeblendet.

Häufige Fragen

Mit wie vielen Filialen fangen wir an?

Mit einer — plus einer vergleichbaren Filiale ohne System als Vergleich. Alles andere ist Schätzung.

Können unsere Filialen selbst entscheiden, welche Bausteine sie nutzen?

Ja. Die Plattform ist modular; die Zentrale legt den Rahmen fest, die Filiale wählt.

Arbeitet das mit unseren bestehenden Kameras und Kassen?

In vielen Fällen ja. Das klären wir in der Sichtung und mit Ihrer IT.

Wie es weitergeht

Suchen Sie eine Filiale aus, in der Verlust oder Wartezeit wirklich wehtun. Dort beginnen wir.

45 Minuten mit dem Geschäftsführer. Kostenlos.

Sie beschreiben Ihren Prozess. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich eine Eigenentwicklung für Sie rechnet — und wenn nicht, welches Standardprodukt besser passt. Danach bekommen Sie eine Einschätzung zu Aufwand und Kosten. Keine Präsentation, kein Verkaufsgespräch.

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