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SB-Kassen: Verluste senken, ohne jeden Einkauf zu kontrollieren

SB-Kassen sparen Wartezeit und Personal. Sie verschieben aber auch, wo Ware verloren geht. Unser SB-Kassen-Assist gleicht per Kamera ab, was aus dem Korb kommt und was gescannt wurde — und hilft zuerst am Display, bevor überhaupt ein Mensch eingreifen muss.

Simulation. Die Kamera sieht nur die Kassenzone — Artikel und Hände, keine Gesichter.

An der SB-Kasse fehlt der zweite Blick

In einer Befragung des EHI Retail Institute gaben 43 Prozent der Händler an, an SB-Kassen höhere Verluste zu haben als an bedienten Kassen — im Schnitt um 41 Prozent. Die typischen Muster sind unspektakulär:

  • ein Artikel wird am Scanner vorbeigeführt,
  • zwei Artikel liegen übereinander, nur einer piept,
  • ein teurer Artikel wird als günstiger ausgewählt,
  • etwas bleibt im Korb oder in der Tasche.

Nicht jeder fehlende Scan ist Absicht. Deshalb beginnt unser System mit einem Hinweis und nicht mit einem Verdacht.

Griff und Scan, sekundengenau abgeglichen

  • Eine Kamera über der Kasse schaut senkrecht auf die Kassenzone — Korb, Scanner, Ablage. Kein Gang, kein Eingang, keine Gesichter.
  • Die Edge-Box erkennt, wann ein Artikel vom Korb zur Ablage wandert.
  • Das Kassensystem meldet jeden Scan. Beides wird abgeglichen.
  • Fehlt ein Scan, erscheint am Display: „Artikel nicht erkannt — bitte erneut scannen.“ Die meisten korrigieren das sofort.
  • Wird der Hinweis übergangen, bekommt das Team eine Aufgabe: „SB-Kasse 3: Hilfe anbieten“.
  • Ein kurzer Clip der Kassenzone wird verpixelt gesichert und nach 72 Stunden automatisch gelöscht, wenn niemand ihn braucht.

Der SB-Kassen-Assist ist der Baustein, der diesen Abgleich leistet. (in Entwicklung)

Vier Stufen, bevor jemand von Diebstahl spricht

Illustration der Eskalationsstufen, keine Messwerte.

Hinweis am Display, dann Hilfe anbieten, dann Prüfung durch die Filialleitung, dann Beweismappe — und die nur nach Freigabe durch zwei Personen. Die ersten beiden Stufen kommen ganz ohne Beschuldigung aus. Für Ihre Kundschaft fühlt sich das an wie ein aufmerksamer Service, nicht wie eine Kontrolle.

Die Ehrlichen seltener aufhalten

Viele Händler kontrollieren an SB-Kassen per Zufall nach. Das kostet Personalzeit und nervt genau die Kundschaft, die alles richtig macht. Mit dem Abgleich aus Kamera und Kasse werden Nachkontrollen gezielter: dort, wo ein Hinweis übergangen wurde, oder bei auffälligen Bons — etwa ungewöhnlich vielen hochpreisigen Artikeln. Bewertet wird dabei der Einkauf, nicht die Person.

Herstellerunabhängig, über Ihre Kasse

Wir brauchen von der Kasse nur eines: das Signal, wann welcher Artikel gescannt wurde.

In der Sichtung klären wir mit Ihrem Kassenanbieter beziehungsweise Ihrer IT, welcher Weg bei Ihnen der schnellste ist.

Was an der SB-Kasse erlaubt ist

  • Nur die Kassenzone: Die Kamera sieht die Kasse, nicht den Laden und keine Gesichter.
  • Keine automatische Folge außer dem Hinweis am Display — über alles Weitere entscheidet ein Mensch.
  • Alternative anbieten: Wer nicht an einer SB-Kasse mit Kamera bezahlen möchte, nutzt die bediente Kasse.
  • Beschäftigte: Die Kamera an bedienten Kassen zeigt nur das Terminal; eine Auswertung von Kassierenden findet nicht statt.
  • Pflichten: Beschilderung, Datenschutz-Folgenabschätzung, Betriebsvereinbarung — die Vorlagen liefern wir mit.

Häufige Fragen

Müssen wir neue Kameras kaufen?

Über jeder SB-Kasse braucht es eine Kamera mit Blick von oben. Wenn Sie dort schon Kameras haben, prüfen wir, ob Winkel und Auflösung reichen.

Wie viele Fehlalarme gibt es?

Das messen wir im Pilot und weisen es offen aus. Jeder Hinweis kann in der Team-App als Fehlalarm markiert werden; die Schwellwerte werden je Kasse nachjustiert.

Wird die Kundschaft gefilmt?

Die Kamera sieht die Kassenzone von oben, also vor allem Hände und Waren. Aufnahmen werden nach 72 Stunden gelöscht, wenn kein Vorfall gesichert wurde. Darauf weisen Schilder an der Kasse hin.

Wie es weitergeht

Wenn Sie wissen möchten, was die SB-Kassen in Ihrer Filiale wirklich verlieren: Im Pilot messen wir es mit einer Vergleichsfiliale.

45 Minuten mit dem Geschäftsführer. Kostenlos.

Sie beschreiben Ihren Prozess. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich eine Eigenentwicklung für Sie rechnet — und wenn nicht, welches Standardprodukt besser passt. Danach bekommen Sie eine Einschätzung zu Aufwand und Kosten. Keine Präsentation, kein Verkaufsgespräch.

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